Frühling

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Nadine Faith
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Frühling

Beitragvon Nadine Faith » Fr Mai 19, 2017 12:36

Huhu,
vielen lieben Dank für das hilfreiche Feedback zu meinem ersten Bild im Unterforum "Natur Art".
Hier zeige ich mal ein anderes Bild von mir welches ich vor ungefähr zwei Wochen auf einem Friedhof gemacht habe.
Leider sind die Flügel und das Bein rechts hinten nicht scharf geworden, was mich selbst ein wenig stört, aber alles in allem mag ich das Bild sehr. Vor allem das leuchtende Pink der Blumen in Kontrast zur Hummel finde ich gut.
Ich bin gespannt wie euch das Bild gefällt und bedanke mich im Voraus über Feedback. :)
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Kamera: NIKON D7100
Objektiv: Tokina 100mm @ 100mm
Belichtungszeit: 1/250s
Blende: f/8
ISO: 250
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Aufnahmedateiformat (RAW/JPG): NEF
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Hoehe): 0
Stativ: Freihand
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Aufnahmedatum: 06.05.2017
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chris81
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Beitragvon chris81 » Fr Mai 19, 2017 18:26

Hallo Nadine,

mir gefällt deine Hummel auch gut. Du hast sie mit sehr guter Schärfe abgelichtet v.a. für eine Freihandaufnahme. Aber den ganzen Körper in die Schärfeebene zu bekommen wirst du aus der Perspektive denke ich nicht schaffen. Aber die SChärfe ist da wo sie hingehört. Finde den Farbkontrast auch toll. Das Licht, gehe mal von voller Sonne aus, ist leider sehr hart wodurch die hellen Bereiche für meinen Geschmack doch ziemlich überstahlt sind. Sie sind im Histogramm auch ziemlich am Anschlag. hab mir mal erlaubt etwas daran zu bearbeiten. Der kontrastumfang ist immer noch sehr hoch, aber besser hab ichs auch nicht hingekrigt. Falls dir die Version nicht gefällt lösche ich sie selbstverständlichwieder. Aber alles in allem find ich die Aufnahme gelungen, weiter so.

VG Christoph
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Kamera: NIKON D7100
Objektiv: 100mm
Belichtungszeit: 1/250s
Blende: f/8
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Beitragvon Knödi » Fr Mai 19, 2017 18:50

Moin Nadine,

ein Sommerliches Bild zeigst du uns hier, die emsigen Hummeln halten selten still und machen es einem somit nicht leicht.
Trotz der Schwierigkeit dieses Motivs hast du eine gute Schärfe auf dem Kopf und oberen Rücken erreicht.
Auch der von dir angesprochene Kontrast kommt schön zu Geltung. Der Blick des Betrachters zieht sich direkt zum Insekt.

Bei der Bildgestaltung hätte ich die Hummel etwas mehr nach links im Bild platziert, um mehr Freiraum in Blickrichtung zu lassen.
Die Lichter würde ich wahrscheinlich ebenfalls reduzieren, da das Licht tatsächlich sehr hart war und einige Blütenpartien "ausgefressen" sind.

Wenn man bei direktem Sonnenschein fotografieren möchte, bietet sich immer ein kleiner Faltreflektor an, mit dem man auch abschatten kann.
Ich habe bei mir immer einen kleinen dabei, ist ungefähr so groß wie ein Teller und nimmt wenig Platz weg. Da brauchst du dann aber wahrscheinlich eine dritte Hand, wenn du in der Regel freihat fotografierst :DD

Hört sich nach viel Kritik an, ist aber alles machbar. Wichtige Dinge wie z.B. eine gute Schärfe hast du ja bereits toll gelöst!
Ich bin auf weitere Bilder sehr gespannt, danke fürs zeigen!

LG
Michel
Wer Achtsam fotografiert, sieht eine ganze Menge mehr von der Welt!
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Beitragvon piper » Fr Mai 19, 2017 20:02

Hallo Nadine,

aktive Insekten bei Tageslicht sind nie
einfach und gerade welche mit hohen Schwarzanteil.
Da ist das Licht doch recht hart.
Ich finde die Belichtung hast Du gar nicht so schlecht gelöst.
Nichts ausgefressen und die Tiefen sind auch nicht abgesoffen.
Die Schärfe auf dem Kopf schaut auch gut aus.
Gestalterisch würde ich sie weiter nach links ins Bild setzen.
Ich habe es mir auf jeden Fall gern angesehen.
Liebe Grüße Ute


Die Freude am Kleinen ist die schwierigste Freude, denn es gehört ein großes Herz dazu.
Rainer Maria Rilke

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Beitragvon rincewind » Fr Mai 19, 2017 21:25

Hallo Nadine,

aus der Perspektive sind die von Dir angesprochenen Elemente nicht scharf zu gekommen.
Finde ich aber auch nicht schlimm. Das schwierige Licht hast Du recht gut hinbekommen.
Gut wäre das Motiv etwas weiter nach links. Christoph zeigt die Richtung in der man per
EBV noch etwas herausholen kann.

LG Silvio
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Beitragvon Werner Buschmann » Fr Mai 19, 2017 21:57

Hallo Nadine,

so haben wir alle angefangen, mit den schwierigsten Motiven.

Kannst Du gerne so weiter machen.
Du kannst aber auch erstmal Versuche machen mit Fotogelegenheiten,
die nicht flüchten können.

Eine günstige Gelegnheit ist auch morgens und abend, wenn die Insekten
noch nicht aktiv sind oder schon zur Ruhe gekommen sind,
Dann allerdings brauchst Du in der Regel ein Stativ, weil sich die Belichtungszeiten
verlängern.

Mit der Wahner Heide nähe Trosdorf hast Du ein sehr gutes Makrofotografiegebiet
in Deiner Nähe. Da finden auch immer mal wieder Fototreffen statt.
Im Forum Usertreffen einfach mal nachsehen.

Im
Zuletzt geändert von Werner Buschmann am Fr Mai 19, 2017 21:58, insgesamt 1-mal geändert.
Der NABU hat eine Handlungsempfehlung für das Arbeiten in und an Gewässern (Klicken!) erstellt. Für alle Fotografen, die gegebenfalls beim Suchen nach Amphibien auch ihre Örtlichkeiten wechseln, kann das unter Umständen wichtige Hinweise geben.
Ich verstehe nicht, dass man solche Überlegungen in einem anderen Forum als lächerlich ansieht.

________________
Liebe Grüße Werner
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Beitragvon plantsman » Fr Mai 19, 2017 22:33

Moin Nadine,

von mir auch noch ein "Hallo" im Forum. Die Motte hab ich ja nicht besprochen. Dafür folgt jetzt mein Senf....... :DD

Nach dem schwarz-weiß-Einstand lieferst Du gleich einen Farbknaller hinterher. Man kann die Farben der
Azalee aber noch etwas entsättigen ohne den Effekt des Bildes zu verlieren. Sie sind durch das Licht etwas
hart und kontrastreich geraten.

Die Schärfe auf dem Hummel-Vorderkörper gefällt mit sehr gut. Schwierig aber, diese aktiven Tiere vernünftig
abzulichten. Dafür hast Du es aber schon ziemlich gut hinbekommen.
Zuletzt geändert von plantsman am Fr Mai 19, 2017 22:33, insgesamt 1-mal geändert.
Tschüssing
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Beitragvon Nadine Faith » Sa Mai 20, 2017 10:39

Guten Morgen!
Vielen lieben Dank an euch alle für euer sehr hilfreiches und ehrliches Feedback.
Mir wäre die Überbelichtung wahrscheinlich gar nicht aufgefallen wenn es nicht so viele von euch hier geschrieben hätten aber nun sehe ich es auch.

@ Michel: Vielen Dank für den Tipp mit dem Faltreflektor. Ich werde mich dahingehend auf jeden Fall mal schlau machen. Und da ich mir angewöhnen möchte öfters mein Stativ mitzunehmen wäre das ja auch machbar.

@ Werner: Auch Dir danke für die Tipps. Ich werde mal schauen was die Fototreffen angeht!

@ Christoph: Deine Version meines Bildes gefällt mir auch ganz gut. Allerdings vielleicht schon ein bisschen zu dunkel für meinen Geschmack. Ich habe mein Bild ebenfalls noch mal bearbeitet und habe versucht ein Mittelding zwischen deinem und meinem Bild hinzukriegen. Ich hänge es mal an.

Ich wünsche euch einen schönen, sonnigen Tag! :)
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Beitragvon Knödi » Sa Mai 20, 2017 11:43

Moin nochmal,

Ich finde dir ist da ein guter Kompromiss gelungen, die Lichter sind kaum noch ausgebrannt und zeigen teilweise sogar noch Strukturen. Da hat sich die arbeit nochmal gelohnt, super :good:

LG
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Beitragvon Kimbric » Sa Mai 20, 2017 14:12

Moin Nadine,

ich sag dann nochmal "Hallo" :)

Ein schwieriges Motiv zu dem Du ja schon einiges an Tips bekommen hast. Die überarbeitete Version ist schon etwas gefälliger. Ich werde mich jetzt mal mit Verbesserungsvorschlägen zurückhaten,denn die sind ja bereits gekommen.

Schwierig bei solchen Insekten in diesem Umfeld ist, das sie im Vergleich zu den Blüten farblich natürlich untergehen und sich nur schwer gegen die kräftige Sättigung durchsetzen können. Dazu sind die Tonwerte dann vom Schwarz der Hummel bis hin zu den Reflexionen auf den Blütenblättern überall verteilt. Nach meiner Erfahrung ist das meist zuviel für einen digitalen Sensor. Zumindest im direkten Sonnenschein.

Die Bildidee finde ich im Ansatz sehr gut, technisch hat es dann halt noch Potential nach oben, und das komt mit der Übung. Das meiste wäre dann auch einfach vom Licht abhängig.
Ein gutes Auge für Gelegenheiten hast Du jedenfalls :)

Gruss
Ralf

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