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Stativkopf

Verfasst: 13. Mai 2010, 11:33
von laus1648
Hallo
so nun ist es auch bei mir soweit, suche mehr Stabilität bei meinem Stativkopf. Nachdem ich mehr in den Makrobereich eintauche und nun auch das 105er Makro habe stelle ich folgendes Problem fest (mit meinem 70-300 ausgefahren ist das noch mehr spürbar).
MIt meinem Stativ Velbon CF435 komm ich ganz gut klar, ist auch leicht felxibel für Bertouren. Allerdings stelle ich bei meinem Kopf Velbon QHD61Q fest, dass er nach dem fixieren immer ein wenig nachgibt, ok man kann sich ein wenig daruf einstellen, aber ideal ist es nicht. Nun hab ich hier im Forum schon einiges gelesen, aber es fehlt halt wie so oft der direkte Vergleich. Nachdem ich aber aufs Gewicht achten will, der Rucksack ist leider schon ganz schön schwer. Ich hab mir überlegt ob der etwas stabilere Velbon QHD71 mein Problem löst, wäre vom Gewicht noch ok, ach ja ev will ich später noch einen Einstellschlitten.
Also meine Frage, kennt jemand den Velbon QHD71 idealerweise im Vergleich zum 61 :)
Noch eins, meine Bereitschaft 300 oder mehr Euronen auszugeben hält sich in Grenzen :cry: außer es wüde kein Weg dran vorbeiführen
Gruß und danke
Dieter

Verfasst: 23. Mai 2010, 09:27
von Zombie
Hallo,

also zu den Kugelköpfen kann ich nichts beitragen, da ich diese für Makros nicht ideal finde.

Ich verwende einen Getriebeneiger, Manfrotto 410, da lässt´s sich wunderbar einstellen.
Ein nachrucken gibt es bei dem nicht.
Evlt. eine Alternative :).

Verfasst: 25. Mai 2010, 07:14
von Benjamin
holzchines hat geschrieben:...
Ich würde das 324rc2 uneingeschränkt empfehlen, gebe aber folgende Warnung mit auf den Weg: Das Teil ist irgendwie professionel. Das will heisen es hat einen 3/8" Anschluss. Die Amateur-Stative haben oft nur eine 1/4" Schraube. Hier kann es zu Inkombatibilitäten kommen (ging mir so - deswegen habe ich jetzt ein neues Stativ und einen neuen Kopf)...
...


Ein Adapter von 1/4" auf 3/8" Zoll hätte es auch getan. Gibt's für ein paar € im Netz. :wink:

Zu den Köpfen:
Für Makros sollte es schon ein richtig stabiler sein, der die Kamera auch in Schräglage & mit Makroschlitten noch gut hält. Viele günstige & leichte Kugelköpfe erfüllen diese Voraussetzung leider nicht.
Da hilft nur testen.
Hier im Forum wurde schon ein paar mal der Cullmann Magnesit 35Nm empfohlen.
Ich verwende einen Novoflex CB5, der hat mich da bis jetzt noch nicht im Stich gelassen.
Für 300€ kriegst du den normalerweise schon gebraucht, alternativ auch einen Arca Z1. Wenn mal einer angeboten wird.

Den Getriebeneiger Manfrotto 410 hab ich auch noch, bietet einen sicheren Halt & ist auch recht günstig.
Ist aber noch schwerer und sperriger als ein Kugelkopf.
Was dir mehr liegt ist Geschmackssache. Ich verwende beides gerne.

Verfasst: 6. Jun 2010, 20:58
von laus1648
Hallo
danke für eure Antworten, werd mir das mal in Ruhe anschauen.
Hatte jetzt 2 wochen Urlaub und da war der Foto nicht sooo wichtig, auch mal wiedr schön
Gruß
Dieter

Verfasst: 28. Jun 2010, 08:42
von mayuka2
Ich bin mit den Markins-Köpfen sehr zufrieden. Die erfreuen sich nicht ohne Grund momentan großer Beliebtheit. Ich habe sowohl den M10 als auch den Q3 Traveler und kann behaupten, der Q3 hält locker ein 70-300er. Gebraucht meist deutlich unter 300 EUR zu haben. Schau mal im blauen Forum. Ansonsten haben z.B. auch Benro-Köpfe Friktion und werden oft benutzt, sind etwas günstiger als die Koreaner. So viel Geld auszugeben lohnt sich. Damit wirst du dann ganz sicher viele Jahre Spaß haben.

Verfasst: 30. Jun 2010, 00:27
von stereo
Hallo,

ich bin vor einigen Tagen vom Drei-Wege-Neiger Manfrotto 804 RC2 auf den Kugelkopf 498 RC2 umgestiegen und bin sehr zufrieden mit ihm. Die Handhabung ist geschickter als mit dem Neiger. Er ist weniger sperrig und mit passend eingestellter Friktion auch sehr genau selbst mit dem 300er im Makrobereich kein Problem. Zudem noch gut erschwinglich für 80-120 €.

Das 70-300 (zumindest das von Canon) ist auch wirklich eine Zumutung auf dem Stativ. Bei der Länge bräuchte man einfach eine Stativschelle.