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01 Chrysopidae (Familie) - Florfliegen - Stand: 17.02.2021

Verfasst: 18. Jul 2017, 22:22
von Artengalerie
Familie: Florfliegen



Familie:
FAMILIE
Gattung:
GATTUNG
Art:
ART







Wissenswertes:
Die Tiere werden auch gerne als Stinkfliegen oder Goldaugen bezeichnet.
Weltweit ca. 1200 Arten, in Europa 62 Arten, in Mitteleuropa 35 Species. Vermutlich am nächsten mit den Bachhaften verwandt.
Merkmale:
Vorderflügellänge 6-35 mm. Grundfarbe grün bis braun. Die Kopfzeichnung ist oft für die Artenbestimmung wichtig. Augen vielfach metallisch- bronze glänzend (Goldauge!). Die Flügel sind fast immer transparent, manchmal gefleckt. Vorder und Hinterflügel sind gleich groß. Stinkdrüsen an der Vorderbrust mancher Arten führte zum Namen Stinkfliegen.
Verwechslungsarten:
Lebensraum:
Aktivitätsmaximum:
Gefährdung:
Besonderheiten:
Dämmerungs - und nachtaktiv, der Flug ist taumelnd und langsam. Dabei reagieren sie auf Ultraschall-Signale von Fledermäusen. Die Imagines ernähren sich hauptsächlich von Pollen und Nektar, nur Arten der Gattung Chrysopa sind Fleischfresser. Überwinterung als Imago, Eier werden meist an langen Stielen abgelegt.
Die Larven leben räuberisch, sie besitzen entsprechende Mundwerkzeuge. Oft mehrere Generationen im Jahr.


Beitragsersteller: Jürgen Fischer (AGEID723)

Fotograf:
marc (AGFID444)

Familie: Florfliegen

Verfasst: 18. Jul 2017, 22:22
von Artengalerie
Beitragsersteller: Jürgen Fischer (AGEID723)






Fotograf:
Hotte (AGFID460)
Bildtitel:
Larve einer Florfliege
Aufnahmeland:
Deutschland
Bundesland/Kanton:
Höhr-Grenzhausen
vorgefundener Lebensraum:
Garten
Aufnahmedatum:
20. Juni 2009[/img]

01 Chrysopidae (Familie) - Florfliegen - Eier

Verfasst: 7. Okt 2020, 22:27
von Artengalerie






Fotograf:
Joachim, jo_ru (AGFID9311)
Bildtitel:
Florfliegeneier
Aufnahmeland:
Deutschland
Bundesland:
Saarland
vorgefundener Lebensraum:
Magerwiese
Informationen des Fotografen:
Die Florfliegen legen ihre Eier auf Stielen aus einer speziellen Seide ab.
So kommen die Fressfreinde schlecht dran.
Die Seide ist so stabil, dass die Konstrukte auch aufrecht stehen bleiben.
Der Durchmesser dieser Stiele beträgt etwa 10 Mikrometer, was etwa einem Sechstel des
Durchmessers eines durchschnittl. Haars hellhäutiger Menschen entspricht.
Die Stabilität der Seide hat Wissenschaftler der Uni Bayreuth sogar dazu bewegt,
diese Fäden zu synthetisieren.
Aufnahmedatum:
10.09.2020