Lauschangriff
Verfasst: 6. Nov 2015, 17:45
Hallo zusammen,
mit Raubsäugern hatte ich dieses Jahr nicht viel Glück. Aus der Ferne konnte ich bei einer
Gelegenheit ein Löwenpärchen beobachten, aber das Flimmern der heißen Luft machte vorzeigbare
Aufnahmen unmöglich.
Trotzdem halb so wild. Zumindest haben sich diese Möchtegern-Raubtiere die Ehre gegeben, und um
ehrlich zu sein hat mich deren Sichtung weit mehr begeistert als Löwen oder Leoparden aus der Nähe
(die ich ja schon in den letzten Jahren mehrfach sehen durfte).
Der Löffelhund ist auch unter dem einfallsreichen Namen Großohrfuchs bekannt. Tatsächlich sind die
riesigen Trichterohren so prominent, dass sie gleich doppelt im wissenschaftlichen Namen
verarbeitete wurden. Otocyon megalotis bedeutet frei übersetzt soviel wie Großohriger Ohrenhund.
Auch der umgangssprachliche Name in vielen andere Sprachen, wo er überproportional häufig
fledermausohriger Fuchs genannt wird, befasst sich mit den Ohren.
Und wozu der ganze Aufriss mit diesen überdimensionierten Ortungsorganen? Diese hochspezialisierte
Anpassung ermöglicht es dem Tier höchst effektiv Jagd auf seine bevorzugte Beute zu machen:
Termiten. Auf den Boden gerichtet hört er die kleinen Bewegungen der Insekten und kann sie so
erfolgreich aufspüren. Wenn er die Gelegenheit dazu hat frisst er auch andere Insekten und Spinnen
sowie kleine Wirbeltiere wie Eidechsen oder kleine Vögel.
Bei Farmern, die sich ein wenig auskennen ist er als Gegenspieler zu Schadinsekten gern gesehen.
Dennoch wird der Löffelhund nicht selten Opfer unspezialisierter Raubtierkontrollen. Im Moment
gelten die Bestände aber als stabil.
liebe Grüße
Aj
mit Raubsäugern hatte ich dieses Jahr nicht viel Glück. Aus der Ferne konnte ich bei einer
Gelegenheit ein Löwenpärchen beobachten, aber das Flimmern der heißen Luft machte vorzeigbare
Aufnahmen unmöglich.
Trotzdem halb so wild. Zumindest haben sich diese Möchtegern-Raubtiere die Ehre gegeben, und um
ehrlich zu sein hat mich deren Sichtung weit mehr begeistert als Löwen oder Leoparden aus der Nähe
(die ich ja schon in den letzten Jahren mehrfach sehen durfte).
Der Löffelhund ist auch unter dem einfallsreichen Namen Großohrfuchs bekannt. Tatsächlich sind die
riesigen Trichterohren so prominent, dass sie gleich doppelt im wissenschaftlichen Namen
verarbeitete wurden. Otocyon megalotis bedeutet frei übersetzt soviel wie Großohriger Ohrenhund.
Auch der umgangssprachliche Name in vielen andere Sprachen, wo er überproportional häufig
fledermausohriger Fuchs genannt wird, befasst sich mit den Ohren.
Und wozu der ganze Aufriss mit diesen überdimensionierten Ortungsorganen? Diese hochspezialisierte
Anpassung ermöglicht es dem Tier höchst effektiv Jagd auf seine bevorzugte Beute zu machen:
Termiten. Auf den Boden gerichtet hört er die kleinen Bewegungen der Insekten und kann sie so
erfolgreich aufspüren. Wenn er die Gelegenheit dazu hat frisst er auch andere Insekten und Spinnen
sowie kleine Wirbeltiere wie Eidechsen oder kleine Vögel.
Bei Farmern, die sich ein wenig auskennen ist er als Gegenspieler zu Schadinsekten gern gesehen.
Dennoch wird der Löffelhund nicht selten Opfer unspezialisierter Raubtierkontrollen. Im Moment
gelten die Bestände aber als stabil.
liebe Grüße
Aj