Gehetzt gehofft
Verfasst: 3. Okt 2022, 06:51
Hallo,
beim Fotografieren des Devil's Tower auf Madeira ist mir mal wieder
aufgefallen, in welchem Tunnel ich mich befinde, wenn ich einmal
am Machen bin. Ich schalte wirklich alles ab, was um mich herum
passiert. Der Vorteil ist, dass ich weniger Fehler begehe, wenn ich
mein Ziel gesetzt habe. Der Nachteil: Ich bin nach dem Fotografieren
häufig mental wirklich leer. Wobei das eigentlich gar nicht so verkehrt
ist, ich fühle mich häufig wie nach dem Meditieren.
Ein anderer, tatsächlicher Nachteil ist, dass ich schöne Lichtspiele an
anderen Punkten dann verpasse. So auch (fast) hier.
Ich fotografierte den Fels mit Hingabe, als ich auf einmal sah, was
weiter links in der Ferne passierte. Wolken hatten Lücken, durch die
die Sonne brach. ALs ich den Stand der Sonne fand und die Wolken
ziehen sah, bemerkte ich, dass Potenziel für eine schöne Teilbeleuchtung
der Felsen im Hintergrund vorhanden war. Ich wechselte in eienr riskanten
Situation -die Felsen, auf denen ich stand waren glitschig, die Gischt spritzte
immer wieder in meine Richtung und kam meiner Ausrüstung mehr als
mir lieb war sehr nah- vom Weitwinkel auf das 70-200. Das alles war von
Hektik geprägt mit zeitgleichem Hoffen, auf die Lichtsituation, wie ich sie
mir gewünscht hatte.
Am Ende wurde ich belohnt. So kam es, dass ich, als ich zurück zum Auto
ging, mental leer aber auch gleichzeitig unbeschreiblich froh war, einen so
intensiven Morgen geschenkt bekommen zu haben.
Liebe Grüße
beim Fotografieren des Devil's Tower auf Madeira ist mir mal wieder
aufgefallen, in welchem Tunnel ich mich befinde, wenn ich einmal
am Machen bin. Ich schalte wirklich alles ab, was um mich herum
passiert. Der Vorteil ist, dass ich weniger Fehler begehe, wenn ich
mein Ziel gesetzt habe. Der Nachteil: Ich bin nach dem Fotografieren
häufig mental wirklich leer. Wobei das eigentlich gar nicht so verkehrt
ist, ich fühle mich häufig wie nach dem Meditieren.
Ein anderer, tatsächlicher Nachteil ist, dass ich schöne Lichtspiele an
anderen Punkten dann verpasse. So auch (fast) hier.
Ich fotografierte den Fels mit Hingabe, als ich auf einmal sah, was
weiter links in der Ferne passierte. Wolken hatten Lücken, durch die
die Sonne brach. ALs ich den Stand der Sonne fand und die Wolken
ziehen sah, bemerkte ich, dass Potenziel für eine schöne Teilbeleuchtung
der Felsen im Hintergrund vorhanden war. Ich wechselte in eienr riskanten
Situation -die Felsen, auf denen ich stand waren glitschig, die Gischt spritzte
immer wieder in meine Richtung und kam meiner Ausrüstung mehr als
mir lieb war sehr nah- vom Weitwinkel auf das 70-200. Das alles war von
Hektik geprägt mit zeitgleichem Hoffen, auf die Lichtsituation, wie ich sie
mir gewünscht hatte.
Am Ende wurde ich belohnt. So kam es, dass ich, als ich zurück zum Auto
ging, mental leer aber auch gleichzeitig unbeschreiblich froh war, einen so
intensiven Morgen geschenkt bekommen zu haben.
Liebe Grüße

