Ein eingeschleppter Pilz bedroht unsere Amphibien
Verfasst: 28. Mär 2015, 11:12
Hallo zusammen,
ich war gestern an einem Arbeitstreffen für Amphibien u. Reptilien hier in der Nordeifel
Biologische Station Nettersheim. u.a. wurde folgendes Problem behandelt, ich denke das diese Information auch für alle
ambitionierte Naturfotografen wichtig ist.
Hierbei handelt es sich um einen sog. Salamanderpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bs) der vermutlich von Asien
über Europa über den Tierhandel eingeschleppt wurde.
Der Pilz ist 2008 in den Niederlande entdeckt worden und hat dort zu sehr starken Einbruch
der Schwanzlurche also auch der Molcharten (wobei der Fadenmolch anscheinend immun ist)
sowie im besonderen der Feuersalamander betroffen ist.
Belgien und die Grenzregion von Aachen ist hier auch mit betroffen.
Es fehlen noch genauere Untersuchungen, aber man geht davon aus, dass der Pilz sich u.a. über das Schuhwerk weiter
ausbreitet.
Was dann wiederum uns Naturfotografen wie auch Wanderer besonders betrifft, die beste Vorsichtsmaßnahme
Ist nicht mit nassem Schuhwerk von einem zum anderen Gewässer zu gehen.
Bei trockenem Schuhwerk ist eine Ansteckung oder Weiterverbreitung höchstwahrscheinlich nicht möglich.
Wie gesagt die Untersuchungen hier für sind noch nicht gänzlich abgeschlossen.
Wie erkennt man nun den Bs Befall ?, Bs lebt in der Hornschicht der Oberhaut und kann hier zu deutlich sichtbaren
Läsionen (Löcherbildung) führen, tut dies aber nicht zwangsläufig,
der Tod tritt binnen weniger Tage meist Innerhalb von 48h auf.
Z.z. wird von den örtlichen Behörden diskutiert ob an den schon betroffenen Fundstellen warnhinweise angebracht werden
sollen.
Hoffen wir dass es nicht zu einer weiteren Verbreitung kommt, sollte jemand so etwas beobachtet
haben, wäre es gut hierbei schnellstens (der Pilz lässt sich nur innerhalb von den 48h nachweisen)
Dies an die örtlichen Stellen (Biologische Stationen oder zuständige Ämter) informiert.
Ist leider kein voreiliger Aprilscherz… das Bild vom Feuersalamander habe ich nur zur besseren Auffinden hier
eingestellt, das Tier ist nicht infiziert
viele Grüße
Kurt
ich war gestern an einem Arbeitstreffen für Amphibien u. Reptilien hier in der Nordeifel
Biologische Station Nettersheim. u.a. wurde folgendes Problem behandelt, ich denke das diese Information auch für alle
ambitionierte Naturfotografen wichtig ist.
Hierbei handelt es sich um einen sog. Salamanderpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bs) der vermutlich von Asien
über Europa über den Tierhandel eingeschleppt wurde.
Der Pilz ist 2008 in den Niederlande entdeckt worden und hat dort zu sehr starken Einbruch
der Schwanzlurche also auch der Molcharten (wobei der Fadenmolch anscheinend immun ist)
sowie im besonderen der Feuersalamander betroffen ist.
Belgien und die Grenzregion von Aachen ist hier auch mit betroffen.
Es fehlen noch genauere Untersuchungen, aber man geht davon aus, dass der Pilz sich u.a. über das Schuhwerk weiter
ausbreitet.
Was dann wiederum uns Naturfotografen wie auch Wanderer besonders betrifft, die beste Vorsichtsmaßnahme
Ist nicht mit nassem Schuhwerk von einem zum anderen Gewässer zu gehen.
Bei trockenem Schuhwerk ist eine Ansteckung oder Weiterverbreitung höchstwahrscheinlich nicht möglich.
Wie gesagt die Untersuchungen hier für sind noch nicht gänzlich abgeschlossen.
Wie erkennt man nun den Bs Befall ?, Bs lebt in der Hornschicht der Oberhaut und kann hier zu deutlich sichtbaren
Läsionen (Löcherbildung) führen, tut dies aber nicht zwangsläufig,
der Tod tritt binnen weniger Tage meist Innerhalb von 48h auf.
Z.z. wird von den örtlichen Behörden diskutiert ob an den schon betroffenen Fundstellen warnhinweise angebracht werden
sollen.
Hoffen wir dass es nicht zu einer weiteren Verbreitung kommt, sollte jemand so etwas beobachtet
haben, wäre es gut hierbei schnellstens (der Pilz lässt sich nur innerhalb von den 48h nachweisen)
Dies an die örtlichen Stellen (Biologische Stationen oder zuständige Ämter) informiert.
Ist leider kein voreiliger Aprilscherz… das Bild vom Feuersalamander habe ich nur zur besseren Auffinden hier
eingestellt, das Tier ist nicht infiziert
viele Grüße
Kurt