Unterstützung für die Gemeine Sandwespe

Interessante Beobachtungen aus dem Leben unserer Makromotive oder unserer Naturmotive mit dokumentarischem Charakter
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Unterstützung für die Gemeine Sandwespe

Beitragvon Il-as » 20. Jan 2019, 19:57

Hallo Karl,

das sind großartige Bilder. Man muss sie sich immer und immer wieder anschauen. Genau so großartig ist deine Maßnahme diesen Sandlebensraum in deinem Garten zu schaffen.
Eine Idee, die nachahmenswert ist. Ich glaube so etwas mache ich in meinem großen Garten auch. Da bieten sich einige Stellen für an.

Danke für diesen schönen, informativen Beitrag.

L G. Astrid
Zuletzt geändert von Il-as am 21. Jan 2019, 08:58, insgesamt 1-mal geändert.
Was die Raupe Ende der Welt nennt, 
nennt der Rest der Welt Schmetterling.

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Beitragvon Erich » 21. Jan 2019, 10:50

Hallo Karl,

was soll ich noch sagen was noch nicht gesagt wurde ?
Auch ich bin begeistert.

Gruß Erich
Faszination Weltraum : Extreme der Temperaturen : Absoluter Nullpunkt = -273,15 °C, Kern der Sonne = 15 Mio.°C , das Universum 0,00000000001 s nach dem Urknall = 10.000.000.000.000.000 Billiarden °C, das Universum 0,000000000000000000000000000000000000000000,1 s
nach dem Urknall = 100.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Quintillionen °C
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Beitragvon Werner Buschmann » 21. Jan 2019, 14:44

Hallo Karl,

Danke für die Erlaubnis, eine Kachel auf der Startseite einzubauen.
Habe es erledigt.
________________
Liebe Grüße Werner
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Beitragvon Corela » 21. Jan 2019, 20:18

Hallo Karl,

du kommst gleich mit einem Kracher wieder zurück :lol:
Diese Dokumentation ist genial.
Bei uns wären in diesem kleinen Bereich sowohl Nachbars Katzen als auch die Vögel nicht gern gesehene Gäste :roll:
Ich habe schon mal einen ganz kleinen Bereich angelegt, weil ich eine Sandwespe gesichtet hatte,
aber die Vögel bestehen auf ihrer Sandbadewanne.
Die Katzen kann man mit Pfeffer ganz gut fern halten.
lG
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Beitragvon Corela » 14. Mär 2019, 10:56

Hallo Karl,

sobald diese Serie an Stürmen aufhört, möchte ich zwischen Teich und Terasse auch einen mini-Sandbereich anlegen.
Dass du keine Folie drunter ausgebracht hast finde gut.
Dieser Bereich wäre viele Stunden am Tag in praller Sonne.
Wie ist das bei dir? Weil du geschrieben hast, am Waldrand?
lG
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Beitragvon KlausJ » 14. Mär 2019, 19:20

Hallo Karl,

solche inhaltlich hochwertigen Dokumentationen begeistern mich. Für mich sind
diese ein wesentlicher Bestandteil des Makro-Forums. Die Qualität der Bilder ist 1a.

Vielen Dank für Deinen Aufwand und die Möglichkeit teilhaben zu können.

Viele Grüße
Klaus
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Beitragvon fossilhunter » 14. Mär 2019, 20:40

Hi Conny,

Zu deiner Frage betreffend Sonne ? Ja auch bei mir ist der Bereich viele Stunden der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt - das passt schon. Mein Wald beginnt dann 2 bis 3 m dahinter in nördlicher Richtung mit noch etwas kleineren Bäumen. 6 große hat mir letztes Jahr ein Sturm "flachgelegt".

Vielleicht mal der Anlass noch eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen :
Aktuell machen mir 2 Probleme zu schaffen :
1) Katzen (Katzenliebhaber nicht weiterlesen :wink: )
Ich wohne zwar relativ naturnah (hinten und vorne ist Wald) aber es ist dennoch Siedlungsgebiet und mehrere Nachbarn halten Katzen, die eben auch mein Grundstück als ihr Eigentum betrachten.
Und ich muss ganz ehrlich sagen aus Naturschutzgründen bin ich definitiv kein Freund der (Haus)Katzen ... diesen Winter hab ich auf meinem Grund schon 1 Rotkehlchen, 1 Eichhörnchen tot vorgefunden. Auch habe ich den Verdacht, dass die eine oder andere Hausgrille (Fotos habe ich gezeigt) den Katzen zum Opfer gefallen ist (hab ich zerbissen aufgefunden). Sind natürlich alles Indizien - klar ...
UND ausserdem haben in den letzten Monaten diverse Katzen das Sandbiotop als bevorzugten Aufenthaltsort auserwählt.
Es wurde von den Katzen bereits leider komplett umgegraben ... und da hab ich sie auch schon gesehen - das sind also keine Indizien.
Daher die BITTE : Wer kennt vernünftige Abwehrmittel gegen Katzen ? Dass dabei auch die Katzen nicht nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen werden sollen, versteht sich von selbst. Für Tipps mit einer gewissen Prasxiserfahrung wäre ich sehr dankbar. Denn vor vielen Jahren hab ich mal ein Ultraschallgerät (zwecks Abwehr von Maulwürfen) gekauft ... ich muss sagen, das war leider eher ein Scherzartikel.

2) Durchwachsendes Gras :
Das Problem scheint nicht ganz so dringend zu sein, aber ich musste auch schon erkennen, dass mittlerweile schon einiges an Gras durchgewachsen ist (ich habe keine Folie verlegt).
Ich hätte auch kein Problem das Gras 1 oder 2 mal im Jahr auszureissen. Wenn ich aber die im Sand lebenden Insekten nicht massiv beeinträchtigen möchte, so ist das kein guter Plan. Denn die Grassorte, die sich da bei mir durchkämpft, hat starke unterirdische Ausläufer und wenn man die ausreisst so graben dann nicht die Katzen das Biotop um sondern ich selbst.
Ich bin eben am Überlegen doch noch ev. eine Folie zu verlegen (zumindest bei der geplanten Erweiterung).

Auf Tipps hoffend ...

lg

Karl
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Beitragvon Ajott » 14. Mär 2019, 21:03

Moin Karl,

was für eine sehr sehenwerte Doku in Bild, Wort und Motivation! Wie klasse, dass deine Bemühungen so schnell angenommen worden sind. Eine schöne Anregung, der ja vielleicht der ein oder andere folgt, wenn möglich.

ich bin mri nicht sich, ob es eine gut Idee ist Folie zu verlegen. Da das nicht besonders atmungsaktiv ist, könnte es das Mikroklima im Boden doch nachhaltig verändern, vor allem wenn dort Brutaktivitäten stattfinden sollen. Müsst man vielleicht ausprobieren, ob es dann trotzdem angenommen wird. In dem Fall sollte man aber unbedingt an Abflusslöcher denken, damit Regen versickern kann. Ein anderes Problem sehe ich darin dass der grabbare Bodengrund tief genug sein sollte. Einige Arten legen ja doch recht lange Brutröhren an. Ich frage mich, ob man nicht eher mit was natürlicherem arbeiten kann.. ein Kiesbett vielleicht unter dem Sand? Oder ob es reicht, zu den Seiten bis in eine gewisse Tiefe abzugrenzen, damit der Graswuchs eingedämmt wird.. z.B. mit Holzbrettern, die auch den Vorteil hätten, dass sie nicht wie Plastik unzersetzt im Boden bleiben? hmm..

Was die Katzen angeht. Es soll bestimmt Pflanzen geben, die sie nicht besonders mögen und meiden. Meist stark riechende kräuter wie z.B. Lavendel (wäre auch gleichzeitig eine schöne Bienenweide). Christine hat ja schon ein paar Hausmittelchen erwähnt.. Pfeffer, auch Kaffeesatz oder Orangenschalen.
Ich habe spontan gedacht, wenn es sich ja um eine doch eher überschaubar große Fläche handelt, könnte man wie eine Art Maschendraht/Kanicnhendraht-Gestell darüber bauen. Es kann ja sehr grobmaschig sein, sodass Insekten oder vielleicht auch die ein oder andere Eidechse da problemlos durch kommen, die Katze aber keine Chance hat. Ich denke, das wäre sicherlich eine sehr effektive Methode, aber wohl nur kleinflächig umsetzbar. Ich bin gespannt, was du von der Stelle noch berichtest. Ich hoffe auf jeden Fall auf Updates.

Liebe Grüße
Aj
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"Der Wunder höchstes ist, daß uns die wahren, echten Wunder so alltäglich werden können." (Lessing)

Von vielen kleinen Wundern berichten die Arten- und die Dokugalerien
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Beitragvon klaus57 » 14. Mär 2019, 21:04

Hi Karl,
was für eine gewaltige Serie und die noch in so einer Qualität...da kann ich nur
staunen...eine wunderbare Doku...danke dafür!
L.g.Klaus :DH: :DH: :DH: :DH: :DH: :DH:
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Beitragvon Corela » 14. Mär 2019, 21:33

Hallo Karl,

zum Sandplatz habe ich doch nohc ein Frage: Wie hoch muss der Sand aufgeschüttet sein?
Zum Thema Folie. Es gibt luft- und wasserdurchlässige Mulchfolie, die biologisch abbaubar ist. Aus Mais oder so. Sie verhindert ganz einfach, dass Licht auf den Boden kommt und die unerwünschten Pflanzen nciht nach oben wachsen können.
Zum Thema Katzen. Der Pfeffer muss regelmäßig erneuert werden, ganz besonders nach Regen. Das verlangt Ausdauer. Duftpflanzen funktioniert bei uns überhaupt nciht. Kaffeesatz ist ein guter Dünger udn hat gegen die Hunde gar ncihts gebracht.
Wasser aus dem Schlauch hilft auf alle Fälle, aber halt nur, wenn man daneben steht.
lG
Conny

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