Spilosomae, hier: lubricipeda
Verfasst: 1. Feb 2020, 14:14
Liebe Makro-Freunde,
von den Fleckleibbären gibt es verschiedene Arten
- den schmalflügeligen (Spilosoma urticae)
- den breitflügeligen (Spilosoma lubricipeda), mitunter auch als weiße Tigermotte bezeichnet
- den gelben (Spilosoma lutea), auch "gelbe Tigermotte"
- und den grauen (Spilosoma medica).
Die beiden erstgenannten Arten sind schwer zu unterscheiden, wenn nicht viell. die breite Flügelform deutlich ist. Beide können mehr oder weniger viele schwarze Flecke aufweisen. Als Unterscheidungsmerkmale gelten am ehesten die Fühler der Männchen: Die Fühlerkammzähne des breitflügeligen sind deutlich länger als bei Spilosoma urticae. Die Fühler der schmalflügeligen wiederum sind weiß beschuppt. Aber auch das ist alles nicht ganz eindeutig. Die Körperoberseite ist offenbar gelb, beiderseits mit schwarzen Flecken. Bei Gefahr stellen sie sich tot und schrecken den Feind mit ihrem bunten Hinterteil ab. Außerdem sind sie giftig, sodass Vögel sie ausspucken und sich diese Erfahrung merken, wovon wiederum ähnlich aussehende Arten profitieren.
Beide Arten sind in Europa und Deutschland weit verbreitet, aber mit vielen Lücken. Sie leben in Feuchtgebieten, im Frühsommer, ggf. auch in einer zweiten Generation. Bei meinem Paarungsbild vom Juni tippe ich trotz der eher vielen Flecken eher auf die schmale Art, bin aber sehr unsicher, denn ich habe ja kein Vergleichsexemplar.
Im HG sieht man eine kleine Wespenspinne, was vor allem an dem Stabiliment gut zu erkennen ist.
Unser Experte Bernd BfD hat gesprochen: "Das ist Spilosoma lubricipeda. Das ist auch die weitaus häufigere Art."
von den Fleckleibbären gibt es verschiedene Arten
- den schmalflügeligen (Spilosoma urticae)
- den breitflügeligen (Spilosoma lubricipeda), mitunter auch als weiße Tigermotte bezeichnet
- den gelben (Spilosoma lutea), auch "gelbe Tigermotte"
- und den grauen (Spilosoma medica).
Die beiden erstgenannten Arten sind schwer zu unterscheiden, wenn nicht viell. die breite Flügelform deutlich ist. Beide können mehr oder weniger viele schwarze Flecke aufweisen. Als Unterscheidungsmerkmale gelten am ehesten die Fühler der Männchen: Die Fühlerkammzähne des breitflügeligen sind deutlich länger als bei Spilosoma urticae. Die Fühler der schmalflügeligen wiederum sind weiß beschuppt. Aber auch das ist alles nicht ganz eindeutig. Die Körperoberseite ist offenbar gelb, beiderseits mit schwarzen Flecken. Bei Gefahr stellen sie sich tot und schrecken den Feind mit ihrem bunten Hinterteil ab. Außerdem sind sie giftig, sodass Vögel sie ausspucken und sich diese Erfahrung merken, wovon wiederum ähnlich aussehende Arten profitieren.
Beide Arten sind in Europa und Deutschland weit verbreitet, aber mit vielen Lücken. Sie leben in Feuchtgebieten, im Frühsommer, ggf. auch in einer zweiten Generation. Bei meinem Paarungsbild vom Juni tippe ich trotz der eher vielen Flecken eher auf die schmale Art, bin aber sehr unsicher, denn ich habe ja kein Vergleichsexemplar.
Im HG sieht man eine kleine Wespenspinne, was vor allem an dem Stabiliment gut zu erkennen ist.
Unser Experte Bernd BfD hat gesprochen: "Das ist Spilosoma lubricipeda. Das ist auch die weitaus häufigere Art."
