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Mein Stackingaufbau

Verfasst: 7. Dez 2014, 10:30
von Mikro-Lothar
Hallo Zusammen,

so sieht mein aktueller Stackingaufbau aus. Leider habe ich für die Stativhalterung noch keine stabile Lösung gefunden. Bin am Überlegen einfach 20-30 Kg unten ranzuhängen. Damit erhöhe ich die Trägkeit erheblich und kann einiges der Mikroverwacklungen entfernen.

Die Stackschritte nehme ich noch handisch am Proxxon MikroTisch selbst vor. Schritte bis 0,01mm gehen noch relativ gut. Darunter wird's uneinheitlich.

In naher Zukunft ist eh der Umbau in die Vertikale Position geplant. Sobald ich ein Gutes Mikroskop Stativ gefunden habe.

Grüße

Lothar

Verfasst: 7. Dez 2014, 10:47
von Hans.h
Hallo Lothar,

Danke für den Blick auf Deinen Aufbau.Ist immer wieder interessant zu sehen,was die Leute sich alles so einfallen lassen.Ich glaube auch,daß die Schwachstelle beim horizontalen Aufbau liegt.
Hier entstehen beim Vortrieb sehr wahrscheinlich sowohl vertikale als auch horizontale Verschiebungen.
Das läßt sich mit einem senkrechten Aufbau verhindern.
Ein stabiles Mikroskopstativ mit guter Feinbewegung schafft hier Abhilfe.

Gruß Hans. :)

Verfasst: 7. Dez 2014, 11:52
von Mikro-Lothar
Hallo Hans,

ich suche aktuell ein Mikroskopstativ. Aber in dieser Materie bin ich völlig neu. Gibt es hier etwas zu beachten. Oder Tips, welche Stative besonders geeignet sind.

Grüße

Lothar

Verfasst: 7. Dez 2014, 15:36
von Hans.h
Hallo Lothar,

Alle Stative der renommierten Hersteller wie.zB...Zeiss,Leica,Nikon,Olympus,aber auch durchaus Lomo,sind sicher zu gebrauchen.Voraussetzung ist natürlich,daß alle feinmechanischen Teile funktionieren....ist ja gerade bei e-Bay Käufen nicht immer sicher...
Wichtig ist dabei ein Kreuztisch mit verstellbaren Achsen und eine Feineinstellung des Fokus.Alle guten Stative
haben das...
Ich mache alle meine Bilder mit dieser Methode,unter Verwendung eines russischen Lomo-Mikroskops .Mußt dabei aber bedenken,daß Du damit den Vorschub nach wie vor per Hand einstellen mußt.Das ergibt durchaus ungleiche Stackschritte und Rückenschmerzen.. :) aber es klappt!
Außerdem verlangt das Arbeiten mit dem Mikroskop evtl. wieder eine andere Beleuchtungstechnik.

Es gibt aber auch die Möglichkeit per automatischem Stackshotschlitten,wie Kurt einen benützt,den Vorschub und das Auslösen der Kamera vollautomatisch machen zu lassen.Der Vorschub läßt sich dabei sehr genau einstellen.
Ist halt eine Frage,wieviel Geld man in die Sache investieren will.
Bei dieser Methode erübrigt sich allerdings ein Mikroskop.

Gruß Hans. :)

Verfasst: 8. Dez 2014, 07:06
von Mikro-Lothar
Danke Hans. Das mit dem Stackshot habe ich auch schon überlegt. bekommt man neu für 570-590 €. Für ein gutes gebrauchtes Mikroskop Stativ zahlt man nach erster Suche etwa 200-300 € (Mit Kreuzschlitten etc.)

Ich habe bereits die Beleuchtungstechnik für die Fotografie mit den Mikroskopobjektiven neu geplant. Muss nur noch gebastelt werden.

Grüße

Lothar

Verfasst: 23. Jan 2015, 18:27
von Stuessi
Hans.h hat geschrieben:...Ich mache alle meine Bilder mit dieser Methode,unter Verwendung eines russischen Lomo-Mikroskops .Mußt dabei aber bedenken,daß Du damit den Vorschub nach wie vor per Hand einstellen mußt.Das ergibt durchaus ungleiche Stackschritte und Rückenschmerzen...


Hallo Hans,

hier (ganz unten) hatte ich beschrieben, wie ich einen Mikroskoptisch automatisch in der Höhe verschiebe.

http://www.makro-forum.de/viewtopic.php?t=94010&highlight=fischertechnik

Gruß,
Georg