Ansichtssache
Verfasst: 12. Feb 2008, 20:46
In der heutigen Mittagspause fand ich in einem kleinen Birkenwäldchen genau einen einzigen einigermaßen frischen Pilz - vermutlich ein Wintertrompetenschnitzling (Tubaria hiemalis) - und der befand sich mit seinem Hut fast auf Bodenhöhe in Gesellschaft einiger vertrockneter Blätter und Zweige.
Was macht man in so einem Falle? Den Pilz in seiner natürlich Umgebung fotografieren? Ich entschied mich dafür, ihn vorsichtig freizuräumen. Schon bald hatte ich ein kleines Zweiglein in der Hand, an dem sich der kleine Kerl verzweifelt festhielt, um nicht herunterzufallen. Also habe ich den Zweig auf einem Baumstumpf platziert, um den Pilz möglichst effektvoll ins Bild zu setzen. Nach dem Shooting habe ich ihn dann wieder in sein warmes Bett aus Blättern zurückgebracht.
Was meint Ihr? Darf man so etwas machen? Oder verstößt das gegen die (ungeschriebenen) Regeln der Natur-Fotografie? Oder ist es einfach nur Ansichtssache?
Gruß Andreas
Was macht man in so einem Falle? Den Pilz in seiner natürlich Umgebung fotografieren? Ich entschied mich dafür, ihn vorsichtig freizuräumen. Schon bald hatte ich ein kleines Zweiglein in der Hand, an dem sich der kleine Kerl verzweifelt festhielt, um nicht herunterzufallen. Also habe ich den Zweig auf einem Baumstumpf platziert, um den Pilz möglichst effektvoll ins Bild zu setzen. Nach dem Shooting habe ich ihn dann wieder in sein warmes Bett aus Blättern zurückgebracht.
Was meint Ihr? Darf man so etwas machen? Oder verstößt das gegen die (ungeschriebenen) Regeln der Natur-Fotografie? Oder ist es einfach nur Ansichtssache?
Gruß Andreas