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Begossene Biene

Verfasst: 26. Nov 2018, 22:36
von Corela
Hallo,

wir haben gerade einen Film von Samstag geschaut, der auf Arte lief: Das große Insektensterben
Es macht mich immer wieder sprachlos, wie sehr Menschen Informationen ausblenden können
und behaupten: Die Insekten werde ich nicht vermissen!!! Die werden überleben.
Ich frage mich mittlerweile auch, wo sind die Informationen versteckt,
was jeder selber tun kann.
Ich weiß es und tue es auch, aber rundherum?
Ich bin gerade frustriert, sehr sogar.

Diese kleine Solitärbiene fiel ins Wasser,
ich habe ihr einen Halm hingehalten, sie hat ihn ergriffen und sich auf diesen Blütenstand gerettet und geputzt.

Begossene Biene

Verfasst: 26. Nov 2018, 22:52
von Harald Esberger
Hi Conny

Vielen sind Insekten völlig egal, sie beschäftigen sich auch nicht

damit, es gibt ja genug von ihnen und lästig sind sie auch noch.


Du hast ja zumindest eine gerettet, besser als nichts.

Und belohnt hat sie dich mit diesem schönen Bild, ist toll geworden.

Über die hohe ISO bin ich echt beeindruckt, die Schärfe ist nicht knackig,

aber sehr gut.




VG Harald

Begossene Biene

Verfasst: 26. Nov 2018, 22:52
von Enrico
Hallo Conny,

leider gibt es noch viel zu viele unbelehrbare Menschen.

Menschen die sich keine Gedanken machen, wie wertvoll Insekten sind.

Sowohl in der Nahrungskette, als auch natürlich als Bestäuber.

Die Leute gehen in die Supermärkte und machen sich keine Gedanken, wie und wo das Essen herkommt.

Ist einfach da, kann man kaufen, also ist die Welt doch in Ordnung !


Dein Bild gefällt mir gut !

Schaut noch etwas bedröppelt aus, die kleine Biene.

Den Ansitz finde ich ganz witzig.

Eine gute Tat, diese Biene vorm ertrinken zu retten.

Und eine schöne Erinnerung in bildlicher Form.

:good:

Begossene Biene

Verfasst: 27. Nov 2018, 08:11
von Harald Esberger
Harald Esberger hat geschrieben:
Über die hohe ISO bin ich echt beeindruckt, die Schärfe ist nicht knackig,

aber sehr gut.

VG Harald



Hi Conny

Damit meine ich... das noch viele Deatails sichtbar sind, wenn man die

sehr hohe ISO betrachtet, die Schärfe ist vermutlich klasse, nur schluckt

die ISO 6400 vermutlich doch ein paar Details.




VG Harald

Begossene Biene

Verfasst: 27. Nov 2018, 08:28
von klaus57
Hi Conny,
ja dieser Bericht hat wieder vieles gezeigt was schon passiert ist...wir die
intelligenten Menschen zerstören nicht nur die Natur mit all den genialen
Lebewesen, sondern uns selbst...ein Aufwachen ist meiner Meinung schon
zu spät...zuviel Zerstörung mit all den Umweltgiften und Veränderungen
der Landschaften und Gewässer kann man nicht mehr rückgängig machen!
Das sich die Erde selbst verändert ist normal und Katastrophen hat es auch
immer schon gegeben, aber das ein Ende so nahe ist bedrückt mich schon
ein wenig...wir werden sehen!
Schön das du dieses Geschöpf gerettet hast...eine Selbstbestätigung das
man doch auch mit Kleinigkeiten was erreichen kann...danke dafür!
Ganz liebe Grüße, Klaus

Begossene Biene

Verfasst: 27. Nov 2018, 10:25
von Erich
Ave Conny,
ja das ist mehr als traurig was so manche Mitmenschen so ein Verständniss für die Natur an den Tag legen. Dein Bild erinnert mich an eine Rettungsaktion einer Libelle, das Bild werde ich in Kürze einstellen. Die Biene wirkt schon etwas mitgenommen aus, kein Wunder uns ginge es genau so.

Gruß Erich

Begossene Biene

Verfasst: 27. Nov 2018, 11:46
von Harmonie
Hallo Conny,

ich habe die Doku auch gesehen.
Ärgerlich nur, dass sowas nicht auf den "normalen" Sendern zu aktuellen Zeiten gezeigt wird.
Das würde dann noch mehr Menschen auf die Situation aufmerksam machen.
Ein Bild "mit-ohne-Stack" und für mich so recht reizvoll.
Die Schärfe sehr gut gelegt und sie sitzt auch.
Die Perspektive ist eh ganz mein Ding.

LG
Christine

Begossene Biene

Verfasst: 27. Nov 2018, 12:30
von caesch1
Hallo Conny,
Eine sehr schöne Aufnahme dieser Geretteten in guter Schärfe, Farben, BG und mit einer Geschichte dahinter.
Dass Insekten rarer werden, denke ich sehen wir bei der Makrofotografie: Viele Falter/ Arten sind an Orten,
die nicht überbaut wurden und auf denen nicht viel gemacht wurde, verschwunden. Das ist in der Schweiz
-denke ich- noch schlimmer als in Deutschland mit der grossen Bevölkerungsdichte- die Berge, Alpen
ausgenommen.
Deine Foto gefällt mir sehr gut.

Begossene Biene

Verfasst: 27. Nov 2018, 13:09
von Gabi Buschmann
Hallo, Conny,

ich habe die Sendung gestern in der Mediathek angeschaut,
sehr interessant und erschreckend. Die wenigen halbherzigen
Maßnahmen werden nicht ausreichen, die Katastrophe zu ver-
hindern...

Dein nasses Bienchen in der Frontale macht sich sehr gut, der
Fokus sitzt und die bizarre Blüte ist ein zusätzlicher Hingucker.
Solche Rettungsaktionen versorgen mich auch immer
mit einer kleinen Portion Glück :D .

Begossene Biene

Verfasst: 27. Nov 2018, 16:19
von Il-as
Hallo Conny,

wie gut für das Bienchen, dass es dir in seiner Not begegnet ist.
Die Gleichgültigkeit vieler Menschen ist erschreckend.
Wenn es nach mir ginge müssten viele Pestizide und Insektizide für Otto Normalverbraucher verboten werden .

Die gehören kontrolliert in die Hände von Fachleuten, da , wo nichts anderes hilft .

Ich habe in der direkten Nachbarschaft ein erschreckendes Beispiel. Ein großer Garten, bis vor zwei Jahren voller Blumen und im Sommer mit allem möglichen Gemüse ist seit letztem Jahr ein Schottergarten, nachdem eine junge Familie das Haus von den Erben des verstorbenen Besitzers gekauft hat.

Alles wurde platt gemacht, mit dicker Plastikfolie abgedeckt und Schotter drauf. Aus Bequemlichkeit, weil das keine Arbeit macht Auf den Einwand eines im Grunde entsetzten Nachbarn, dass sich zwischen den Steinen aber auch Unkraut breitmachen wird , wurde geantwortet: Dagegen kann man ja spritzen

Diese Modeerscheinung für Faule ist in einigen Städten inzwischen verboten. Hier in NRW denkt man darüber nach aber der Widerstand der Hausbesitzer mit solchen "Gärten" ist groß.

Sie sägen alle an dem Ast auf dem wir sitzen.

L.G. Astrid