kein Storch im Salat ...
Verfasst: 30. Nov 2012, 11:16
... aber dafür eine Keiljungfer auf der Flucht.
Wenn ich durch die ungemähte Wiese streife, auf der sich zwischen Mitte Mai und Ende Juni relativ
sicher einige Westliche Keiljungfern aufhalten, fliegt immer wieder ein Exemplar auf. Sie fliegen selten
besonders weit, so dass man ihren Landeplatz meist grob findet. Das spannende ist dann die Annähe-
rung. Hat man nicht die richtige Entfernung erfasst beim Beobachten der Landung, fliegen sie manchmal
überraschend schon vor dem Punkt auf, den man angepeilt hatte. Ihre tarnung ist einfach perfekt, dass
man sie manchmal nicht einmal sieht, wenn man genau daneben steht. Kommt man in die Nähe, muss man
sich sehr langsam und vorsichtig bewegen, sonst hat man wieder das Nachsehen. Die Westlichen
Keiljungfern landen gerne auf waagerecht oder fast waagerecht liegendem Gras. Dies ist praktisch für
den Start, wenn sie wieder flüchten müssen. Nach Regengüssen gibt es immer reichlich dieser Ansitze.
Nachteil fürs Fotografieren: Die Distanz der liegenden Grasbüschelansitze zum Hintergrund ist meist
so gering, dass dieser Hintergrund dann sehr unruhig wird oder nicht frei zugänglich ist und immer
irgendwas ins Bild ragt vor dem Motiv. Freistellung in über 90% der Fälle schwer oder unmöglich.
Hier hatte ich Glück und sowohl der Abstand zum Hintergrund als auch das Gestrüpp davor ließ eine
ordentliche Freistellung und eine gute Annäherung an die Libelle zu. So entstand dieses Porträt eines
Weibchens aus nächster Nähe. Ich zeigte schon mal eine Gesamtansicht der selben Keiljungfer aus
fast gleicher Perspektive, dies ist aber kein Crop, sondern ein Full Frame Porträt.
Viel Vergnügen beim Betrachten!
Wenn ich durch die ungemähte Wiese streife, auf der sich zwischen Mitte Mai und Ende Juni relativ
sicher einige Westliche Keiljungfern aufhalten, fliegt immer wieder ein Exemplar auf. Sie fliegen selten
besonders weit, so dass man ihren Landeplatz meist grob findet. Das spannende ist dann die Annähe-
rung. Hat man nicht die richtige Entfernung erfasst beim Beobachten der Landung, fliegen sie manchmal
überraschend schon vor dem Punkt auf, den man angepeilt hatte. Ihre tarnung ist einfach perfekt, dass
man sie manchmal nicht einmal sieht, wenn man genau daneben steht. Kommt man in die Nähe, muss man
sich sehr langsam und vorsichtig bewegen, sonst hat man wieder das Nachsehen. Die Westlichen
Keiljungfern landen gerne auf waagerecht oder fast waagerecht liegendem Gras. Dies ist praktisch für
den Start, wenn sie wieder flüchten müssen. Nach Regengüssen gibt es immer reichlich dieser Ansitze.
Nachteil fürs Fotografieren: Die Distanz der liegenden Grasbüschelansitze zum Hintergrund ist meist
so gering, dass dieser Hintergrund dann sehr unruhig wird oder nicht frei zugänglich ist und immer
irgendwas ins Bild ragt vor dem Motiv. Freistellung in über 90% der Fälle schwer oder unmöglich.
Hier hatte ich Glück und sowohl der Abstand zum Hintergrund als auch das Gestrüpp davor ließ eine
ordentliche Freistellung und eine gute Annäherung an die Libelle zu. So entstand dieses Porträt eines
Weibchens aus nächster Nähe. Ich zeigte schon mal eine Gesamtansicht der selben Keiljungfer aus
fast gleicher Perspektive, dies ist aber kein Crop, sondern ein Full Frame Porträt.
Viel Vergnügen beim Betrachten!