kleiner Borstenhintern...
Verfasst: 26. Aug 2018, 01:17
Hallo,
ich war vor ein paar Tagen wieder mal früh zu Sonnenaufgang draußen und bin in das nahe gelegenes Naturschutzgebiet gefahren. Das Naturschutzgebiet befindet sich auf einem alten russischen Militärgebiet aus der Besatzungszeit bis 1989, welches im oberen Bereich, wo es relativ gerade ist, ein paar schöne Tümpel beheimatet. Diese entstanden durch große Löscher von Geschützeinschlägen der russischen Truppenübungen. Lediglich durch Regen, welcher sie (un)regelmäßig mit Wasser speist, halten sie sich das ganze Jahr über. Eigentlich bin ich hin gefahren um Libellen zu fotografieren. Als ich ankam war es ein Graus! Von den ca 8 Tümpeln waren bis auf zwei Tümpel alle vollständig ausgetrocknet. Die zwei verbliebenen boten ein schauriges Bild. Ca 80% der Wasserfläche war weg und auf dem kläglichen kleinen Rest versuchten noch ein paar Frösche zu überleben. Libellen habe ich gar keine gefunden. Auch sonst waren Insekten absolute Mangelware. Als ich nach ca 40 Minuten vergebenen Suchens schon wieder frustriert gehen wollte, fand ich doch noch ein interessantes Insekt: eine Raupenfliege. Solch ein Tier hatte ich noch nie gesehen. Sah sehr putzig aus mit dem roten Hinterleib. Die Larven leben als Parasiten bei Baumwanzen der Gattung Dolycoris. Also, schnell die Kamera gezückt und versucht einen einen brauchbaren Stack hinzubekommen. Das war dann allerdings leichter gedacht als umgesetzt, da mittlerweile Wind aufzog und die kleine Fliege recht hoch im Gras saß. 8 Versuche konnte ich durchführen, bevor die Fliege das Weite suchte. Letztendlich hatte ich Glück. 7 Versuche waren windbedingt für den elektronischen Papierkorb, aber ein Versuch glückte:
Tschüss Olaf
PS: Danke für Eure letzten Besprechungen zu meinen "kleinen Hüpfer"
Anpassungen durch nachfolgende Hinweise in Bezug auf blau und Tonwertkorrektur:
ich war vor ein paar Tagen wieder mal früh zu Sonnenaufgang draußen und bin in das nahe gelegenes Naturschutzgebiet gefahren. Das Naturschutzgebiet befindet sich auf einem alten russischen Militärgebiet aus der Besatzungszeit bis 1989, welches im oberen Bereich, wo es relativ gerade ist, ein paar schöne Tümpel beheimatet. Diese entstanden durch große Löscher von Geschützeinschlägen der russischen Truppenübungen. Lediglich durch Regen, welcher sie (un)regelmäßig mit Wasser speist, halten sie sich das ganze Jahr über. Eigentlich bin ich hin gefahren um Libellen zu fotografieren. Als ich ankam war es ein Graus! Von den ca 8 Tümpeln waren bis auf zwei Tümpel alle vollständig ausgetrocknet. Die zwei verbliebenen boten ein schauriges Bild. Ca 80% der Wasserfläche war weg und auf dem kläglichen kleinen Rest versuchten noch ein paar Frösche zu überleben. Libellen habe ich gar keine gefunden. Auch sonst waren Insekten absolute Mangelware. Als ich nach ca 40 Minuten vergebenen Suchens schon wieder frustriert gehen wollte, fand ich doch noch ein interessantes Insekt: eine Raupenfliege. Solch ein Tier hatte ich noch nie gesehen. Sah sehr putzig aus mit dem roten Hinterleib. Die Larven leben als Parasiten bei Baumwanzen der Gattung Dolycoris. Also, schnell die Kamera gezückt und versucht einen einen brauchbaren Stack hinzubekommen. Das war dann allerdings leichter gedacht als umgesetzt, da mittlerweile Wind aufzog und die kleine Fliege recht hoch im Gras saß. 8 Versuche konnte ich durchführen, bevor die Fliege das Weite suchte. Letztendlich hatte ich Glück. 7 Versuche waren windbedingt für den elektronischen Papierkorb, aber ein Versuch glückte:
Tschüss Olaf
PS: Danke für Eure letzten Besprechungen zu meinen "kleinen Hüpfer"
Anpassungen durch nachfolgende Hinweise in Bezug auf blau und Tonwertkorrektur: