Interessante Diskussion.
Zunächst einmal zum ersten Bild. Mir gefällt sowohl der harmonische Bildaufbau einschließlich der grünen Blätter als auch die gewählte Schärfentiefe, die die Pilze noch gut vor einem nicht zu scharfen Hintergrund freistellt. Für mich eine optimale Lösung für diesen doch recht nahen Hintergrund. Die Farben erscheinen mir fast eine Kleinigkeit zu warm.
Beim zweiten Bild gefällt mir der Bildaufbau nicht so sehr - einfach zu mittig. Die größere Schärfentiefe verbessert das Bild nicht unbedingt. Allerdings lässt sich das mit dem ersten Foto nicht wirklich vergleichen, weil Du auch etwas weiter weg bist. Optimal wäre der gleiche Ausschnitt aus derselben Kamera-Position. Überhaupt ist es bei Pilzen eine gute Idee, gleich mal eine möglichst umfangreiche Blendenserie anzufertigen, wenn die Kamera ohnehin schon auf dem Stativ steht.
Zum Nachschärfen: Du schreibst, dass Du das zweite Bild zuerst geschärft und dann verkleinert hast. Das solltest Du genau umgekehrt machen, denn der eigentliche Grund für das immer wieder geforderte Nachschärfen ist die Tatsache, dass beim Verkleinern der Bilder Schärfe und Details verloren gehen. Das muss kompensiert werden. Wenn das Bild schon in der ursprünglichen Größe nicht scharf genug ist, dass hilft auch Nachschärfen nicht.
@Frank: So ganz kann ich Deine Aussage zur fehlenden Aussage

des Bildes nicht verstehen. Das Bild zeigt ein paar Pilze in natürlicher Umgebung. Es ist einfach schön - ebenso wie z.B. eine Libelle auf einem Halm oder ein Schmetterling auf einer Blüte. Wollen wir nicht genau solche Bilder sehen - ästhetische Makros mit Motiven aus der Natur?
Zur Bestimmung der Pilze: Vermutlich Grünblättrige Schwefelköpfe (Hypholoma fasciculare).
Gruß Andreas