Frage zur Verwendung von Altglas am Crop

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Sven A.
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Beitragvon Sven A. » 7. Jan 2016, 01:33

Moin,
danke für Eure Anregungen :-)

@Wolfgang: Das das Auflösungsvermögen alter Gläser am Crop, besonders an MFT oder noch kleiner, ein Problem ist
oder sein kann, ist mir klar. Die Videos sehe ich mir gleich an.

@Willi: Ich hab die EM 5 (das alte Modell, war ein Schnäppchen, mein Interesse galt dem kleinen Sensor, die Adaptierfreudigkeit,
die Handhabung dieser Miniknipse mit Zusatzgriff, dem stabilisierten Sensor und dem elektronischen Sucher mit all seinem Schnickschnack den er bietet)

@ULi: Ich weiß das zu schätzen aber ich war in Physik schon einen Schritt weiter...das Blatt brannte :DD
Meine Betrachtung geht vom einzelnen Pixel aus und die Menge an Lichtenergie, die mit Metabonesadapter doch gleich bleiben sollte.

@Werner: Danke für die Links, die Thematik bezüglich ABM und ST ist eine andere.
Ich stelle mir die Frage, warum ein KB-Objektiv mit Metabonesadapter an einem MFT Sensor rechnerisch lichtstärker wird.

Nochmal von Vorne:
Montiert man ein Objektiv, dass für KB gerechnet ist auf eine Kamera mit MFT Sensor, dann ist der Bildkreis zu groß für diesen Sensor.
Der KB-Sensor hat eine ca. 4 mal größere Fläche oder umgekehrt, vier MFT-Sensoren haben die Fläche eines KB-Sensors.
Bei einem einfachen Adapter, ohne zusätzliche Optik, kann der MFT-Sensor nur ein viertel des Lichtes aufnehmen,
welches vom KB-Objektiv in die Kamera fällt, weil der Bildkreis viel Größer ist als der MFT-Sensor.

Nun tausche ich den einfachen Adapter gegen diesen Metabonesadapter. Dieser Adapter hat eine zusätzliche Linse drin.
Diese Linse bündelt das Licht, verkleinert den Bildkreis auf die Größe des kleinen MFT-Sensors.
Ich sage, dass die Lichtmenge, die auf den MFT-Sensor mit Metabonesadapter genauso groß ist,
wie die Lichtmenge auf dem KB-Sensor. Eine Linse am Ende des Sensors kann nicht mehr Licht herbeizaubern,
sie bündelt es nur auf kleinerem Raum.

Nehmen wir nun an, sowohl der KB-Sensor als auch der MFT-Sensor haben 16Megapixel,
dann bekommt ein Pixel des KB-Sensors die gleiche Lichtenergie ab wie ein MFT-Pixel (welches nur 1/4 so groß ist) mit Metabonesadapter.

Ein KB-Objektiv wird mit Metabonesadapter am MFT lichtstärker, weil dieser Adapter es erst ermöglicht,
die Eigenschaften dieses Objektives erst auszuschöpfen.
Es suggeriert dem potentiellen Käufer, dass seine alten Objektive am MFT besser seien, weil sie lichtstärker werden.
Ein KB-Objektiv am KB-Sensor ist ebenso Lichtstark wie das gleiche Objektiv mit Metabonesadapter am MFT.
Am MFT bekomme ich durch diesen Adapter die Blenden wieder, die ich vorher verloren habe, weil der Bildkreis nicht ausgenutzt werden konnte.

Vielleicht ist Euch das ja schon alles klar gewesen. Ich habe heute erstmalig darüber nachgedacht, was passiert mit der Lichtmenge,
wenn ich adaptiere und dann kam die Idee mit einem Adapter, den es aber schon gibt.
Ich habe zu "laut nachgedacht" und damit evtl. verwirrung gestiftet :DD

Morgen ist auch noch ein Tag und hell soll es auch wieder werden ;-)

Gruß
Sven
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Beitragvon rincewind » 7. Jan 2016, 07:42

Hallo Sven,

Wenn die Pixel bei FF genau doppelt so groß wären wie bei mft und ihre Effizienz
gleich hättest Du recht. Das Blöde ist: verschiedene Sensoren kann man so nicht
vergleichen. Wenn Du Dir mal die Messwerte in den einschlägigen Vergleichen
anschaust siehst Du das z.B. nicht einmal die Isowertangaben vergleichbar sind.
Es gibt halt nicht den FF Sensor, es gibt auch nicht den mft Sensor.
Hinsichtlich dieser Adapter ist deshalb nur eine Aussage möglich.
Bei der Verwendung des Apapters gewinnst Du an einer bestimmten Kamera eine
Blendenstufe im Vergleich zur Situation ohne Adapter an der gleichen Kamera.

LG Silvio
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Beitragvon didi » 11. Jan 2016, 18:05

Sven A. hat geschrieben:Nun tausche ich den einfachen Adapter gegen diesen Metabonesadapter. Dieser Adapter hat eine zusätzliche Linse drin.
Diese Linse bündelt das Licht, verkleinert den Bildkreis auf die Größe des kleinen MFT-Sensors.
Ich sage, dass die Lichtmenge, die auf den MFT-Sensor mit Metabonesadapter genauso groß ist,
wie die Lichtmenge auf dem KB-Sensor. Eine Linse am Ende des Sensors kann nicht mehr Licht herbeizaubern,
sie bündelt es nur auf kleinerem Raum.
Gruß
Sven


Hallo Sven,

die Linse wird das Licht nicht verstärken können, sondern nur bündeln. So sei es.
Aber...
Bei dem Metabonesadapter bewirkt die Linse doch auch eine Brennweiten-Verkürzung?

Wenn zwei Objektive die gleiche Blenden-Öffnung und unterschiedliche Brennweiten haben,
dann sollte das Objektiv mit der kürzeren Brennweite mehr Licht zum Sensor durchlassen?
So habe ich das bisher immer verstanden. Oder sehe ich das falsch?
Gruß, Uwe
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Beitragvon Otto K. » 12. Jan 2016, 11:31

Hallo,

noch einfacher und plausibler als bei Wikipedia kann man den hier diskutierten Punkt bzgl.
der Änderung der Lichtstärke wohl kaum erklären:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtst%C ... ografie%29
Viele Grüße

Otto

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