Kurze Vorstellung und Frage: Entscheidung Berlebach Stativ

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Naturbeobachter
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Beitragvon Naturbeobachter » 18. Mai 2012, 18:49

Hallo Wolfram!

Die Entscheidung zu Berlebach wirst Du nie bereuen.
Sie sind zwar "teurer" im Vergleich zu manch anderem Hersteller aber die Qualität ist Unschlagbar :-)

Ich selbst nutze das Berlebach Mini Stativ seit genau einem Jahr und bin sehr zufrieden damit!
Dazu habe ich einen Kugelkopf von Calumet und zwar das Modell CK 7045.
Allerdings gibt es diesen nicht mehr!
Der Nachfolger könnte der 7046 sein...... http://www.calumetphoto.de/eng/product/ ... /calck7046

Nachdem ich nun gelesen habe, das Du Insekten fotografieren möchtest, rate ich Dir dazu, Dich für die "Maxi- Variante" zu entscheiden.
Mit dem "Normalen" Mini, bist Du schnell an der Grenze der "Arbeitshöhe" angekommen.
Deshalb nehem das "Maxi- Stativ", dann hast Du genug Luft nach oben zu den Insekten :-)

Gerade Tagsüber sitzen sie oftmals eher oben als unten.Jedenfalls sind das meine Erfahrungen!

Grüße
Carsten
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StefH
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Beitragvon StefH » 18. Mai 2012, 19:08

Hi Wolfram,
das Berlebach Mini reicht bei mir nur fürs zeitige Frühjahr, dann sind die Halme viel zu hoch. Danach nutze ich das Berlebach 7003 in einer etwas älteren Ausführung (noch das mit der Lizens für eingeklemmte Finger), das hat ein Packmaß von 49cm.
Viele Grüße von Stefanie
Olympus OMD und Panasonic G6 mit m.zuiko 60/2.8 und Olympus Stylus1 mit Raynox DCR-150/250 und MSN-202

http://stefanie-hamm.de/
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Beitragvon mayuka2 » 19. Mai 2012, 09:12

Ich bin mit allen Berlebach-Minis nicht warm geworden.
- das Mini war mir zu klein
- das Mini Maxi war mir auch zu klein und das Nachsacken gefiel mir nicht
- ein modifiziertes Mini Maxi mit 35cm Packmaß (anstelle 45cm) war mir auch zu klein

Das Problem: Man kommt nicht weit genug hoch. Es gibt auch Insekten, die in 80cm Höhe sitzen und da reicht selbst ein Berlebach Mini Maxi nicht aus.

Ich habe mich für ein (modifiziertes) Report 7003 entschieden und bin damit sehr glücklich. Es ist zwar etwas schwerer, aber man kommt damit höher und hat das leidige Problem des Nachsackens nicht.

Im Nachbarforum habe ich mein Stativ auch vorgestellt (Seite 2 bis 5):
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=865991&page=2

Nivellierung finde ich unnötig bei der Arbeit. Lieber einen guten Kugelkopf und daran entweder die Stativschelle oder die Kamera per L-Winkel.
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Beitragvon ehemaliger User » 19. Mai 2012, 09:49

Hallo Wolfram,

zum Berlebach kann ich nichts sagen. Ich benutze ein Benbo Trekker, das ich für Makros
perfekt geeigent halte, da es unglaublich flexibel ist. Gibt's für ca 140-150€.
Achte auf jden Fall darauf, dass es nicht zu klein ist und das es genügend trägt und zwar auch
dann wenn die Beine und/oder Mittelsäule ausgefahren sind.

Zum Kugelkopf: wenn Du da billig kaufst, kaufst Du doppelt. Meiner Meinung nach ist der
Kopf mindestens so wichtig wie das Stativ selber, wenn nicht noch wichtiger.
Denn das Problem des Nachsackens hast Du bei einem weniger hochwertigen Kopf oft
gleich mitgekauft. Dazu kommen noch ganz andere dinge, die Du erst beim täglichen Gebrauch zu schätzen lernst.
Wie ist die Bedienbarkeit, die Dämpfung, ...???
Zumindest meine Erfahrung. Ich habe mich 2 Jahre mit einem billigen Kopf rum-
geschlagen. Seit ich meinen Manfrotto (250€) habe bin ich erst wirklich glücklich. Muss ja kein
Manfrotto sein, gibt ja genügend andere klasse Hersteller.

Dann lieber warten, sparen und dann richtig kaufen. Nur mein Tipp.

und ... ein herzliches Willkommen hier!

Liebe Grüße

Jochen
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Beitragvon mayuka2 » 19. Mai 2012, 16:04

Erstmal tief Luft holen und genau überlegen, wieviel Höhe du wirklich benötigst und wieviel du abdecken möchtest.
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Beitragvon mayuka2 » 21. Mai 2012, 22:08

Ich finde schon, dass es einen spürbaren Unterschied zwischen der Report-Reihe und den verschiedenen Mini-Stativen gibt. Von Schwingverhalten sind die alle ungefähr auf Augenhöhe. Die Minis zuletzt natürlich hauptsächlich wegen ihrer geringen Länge. Was mir aber bei den Mini-Stativen überhaupt nicht zusagt, ist das Durchsacken. Das hat mir bei einigen Makros schon die Komposition versaut und ich musste mühsam nachstellen.

Ich würde gleich die 3/8"-Variante empfehlen, da eigentlich alle guten Köpfe dieses Format haben. Beim Mini kann man notfalls auch noch die kleinere 1/4" nachbestellen.

Die Wahl des richtigen Kopfes wird nicht so leicht. Generell lohnt es sich, auf dem Gebrauchtmarkt nach älteren Gitzos, RRS, oder Arca Swiss zu schauen. Einen Bogen würde ich um diverse Chinesen machen. Als Geheimtipp vielleicht Linhof, da kenn ich mich aber nicht gut genug aus. Ich selbst könnte auch Novoflex CB3 empfehlen, wenngleich mir die Bedienung nicht zusagt. Ich setze übrigens einen Markins Q3 und Q10 ein.
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Beitragvon ClimberM » 24. Mai 2012, 01:15

tungsten hat geschrieben:...
Ist es richtig (besser) mit 3/8 oder mit 1/4 Befestigungsschraube zu bestellen?
...

Ja, nur wenige Köpfe bzw. Schnellwechselsysteme verfügen über einen weiblichen 1/4" Stativanschluss, wenn dann meist von einfacherer Machart.
Kameras, Blitzgeräte etc. die im Regelfall einen 1/4" Anschluss mitbringen schraubt man nicht direkt auf.
Dass 3/8" in erster Näherung 9/4 mehr Fleisch bietet macht die Entscheidung leicht.
Viele Grüße
Peter
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Beitragvon ede.duembel » 9. Jun 2012, 13:17

hi, ein original Mini ist gerade im Blauen Forum im Biete Bereich drin.

Ich wiederum bin mit dem gekürzten Report nicht warm geworden. Ich hatte zwischendrin alle drei hier: Mini, Maximini und das gekürzte Report. Das gekürzte Report ist als erstes wieder gegangen. Inzwischen auch das Maximini und geblieben ist das kleine Mini. Das wird dann kombiniert mit einem TVC 24 mit MS (ok, hier kann man auch ein günstierges nehmen). Das Mini steckt mit p0 dann hinten am Gürtel im Lenschanger Objektivbeutel.

Somit habe ich für halbhohes und ganz hohes das TVC24 und für niedriges das Berlebach Mini. Damit bin ich verdammt zufrieden.

Ach die Nivelierung hatte ich auch zuerst und habe sie dann gegen eines ohne Nivelierung getauscht. Die Friktion eines GUTEN Kopfes will ich nicht mehr missen.

gruss ede

EDIT: ups, sehe gerade, dass ich eh schon zu spät bin. Aber vielleicht will ja sonst wer das Mini von drüben.
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Beitragvon miclindner » 12. Mai 2015, 04:15

Hallo Tomicke,

"und kommt so näher an den Boden"

Nun, die beworbenen 5 cm Bodenhöhe beziehen sich aber nur auf den neuen Abspreizwinkel mit 100 Grad; und das
funktioniert logischerweise nur bei sehr unebenem Boden, wenn quasi eine Kuhle unter der Stativschulter ist. Ansonsten
muss man den nächsten Abspreizwinkel nehmen und da ist die minimale Bodenhöhe schon bedeutend mehr/höher.

Aber man kann ja auch anders runter kommen, z.B. mit L-Winkel und der Schnellwechselbasis nach unten abseilen.

Der Thread ist aber in der Tat schon älter.

Solche Aussagen zum anderen Modell (Mini Maxi/L) vom Anfang

"Nachdem ich nun gelesen habe, das Du Insekten fotografieren möchtest, rate ich Dir dazu, Dich
für die "Maxi- Variante" zu entscheiden. Mit dem "Normalen" Mini, bist Du schnell an der Grenze
der "Arbeitshöhe" angekommen.
Deshalb nehem das "Maxi- Stativ", dann hast Du genug Luft nach oben zu den
Insekten"



sehe ich heute auch etwas kritischer. 67 cm maximal empfinde ich für viele Insektenaufnahmen nicht als
"genug" und auch schon eher als Beschränkung denn als Segen. Und das Packmaß ist dann mit 42 cm auch nicht
so rekordverdächtig, zumal Holzstative auch im Umfang etwas mehr auftragen.

In der Zwischenzeit hat sich in der Stativentwicklung eben schon einiges getan.

Wenn man aber sehr viel im Wasser fotografiert, sind Holzstative natürlich im Vorteil; weniger wegen des Materials,
sondern weil es im Gegensatz zu Rohrsegmentsattiven keine Verschlüsse gibt, in die mit dem Wasser Dreck eindringen
kann.

Grüße
Michael Lindner
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Beitragvon miclindner » 14. Mai 2015, 14:14

Hallo Tomicke,

kurz beschrieben:

- auf dem Stativ ist ein Kugelkopf (ein Modell, das auch in der Hochformatstellung gute Laborwerte bei der
Vibrationsdämpfung hat)

- dieser hat eine Schnellwechselbasis montiert, die es erlaubt, Wechselplatten durchzuschieben (ähnlich meiner Q-Mount
von Novoflex), also keine vom Miniconnect-Typ für runde Platten oder ältere, wo man nur eine quadratische Platte
einspannen konnte (Cullmann Titan alte Serie)

- unter der Kamera ist ein L-/Hochformatwinkel mit langen Schenkeln

- Kugelkopf in die Hochformatkerbe schwenken

- Kamera mit dem y-Schenkel einspannen (Kamera ist dadurch automatisch wieder im Querformat) und diese dann in der
Schnellwechselbasis ganz nach unten schieben (das geht umso besser, je länger der Winkel ist, kameraspezifische Winkel
sind da manchmal zu kurz; Nachteil: größeres Packmaß); bei meinem Stativ komme ich dann soweit herunter, bis die Kamera
mit dem L-Winkel quasi auf dem Boden aufliegt (weil das Stativ selber schon eine Bodenhöhe von 4 - 6 cm hat; ein Problem
kann sich dann evt. durch die Stativbeine ergeben, die dann je nach Brennweite im Strahlengang liegen können, das ist
aber vom Stativ selber bzw. seinen Möglichkeiten abhängig).

Ich nutze so einen langen Winkel unter anderem auch deshalb, weil ich dann am Einstellschlitten zugleich eine Art
Kreuzschlitten habe (die Schlittenaufnahme hat bei mir nämlich passenderweise dafür eine Queraufnahme, aber das ist ein
anders Thema)

Grüße
Michael Lindner

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