Hallo Zusamen,
ich suche eine Ergänzung zu meinem Canon 2,8 100mm Makro.
In die nähere Auswahl habe ich das Sigma 3,5 180mm genommen. Im Forum fotografieren auch zahlreiche Makrofotografen mit einem Sigma 2,8 150mm oder einem Tamron 3,5 180mm. Nun stelle ich mir die Frage, ob ich mit dem Sigma richtig liege und die Euros gut angelegt sind. Eure Sichtweise und Empfehlungen würden mich sehr interessieren. Gibt es auch noch weitere Alternativen? Das Budget ist begrenzt, max. 800 Euro. Sollte allerdings die Empfehlung zu einem Canon L-Objektiv gehen, dann würde ich unter Umständen die Sache zurückstellen.
Vielen Dank im Voraus.
Jochen
Objektiv-Ergänzung zum Canon 2,8 100mm Makro
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Skanfan
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Hallo Jochen,
für mich persönlich wäre der Unterschied im Bildwinkel und Bokeh wahrscheinlich zu klein dass ich mir ein
100er und 180er vorhalten würde (bei begrenztem Budget). Das 180er ist von allen Herstellern (Sigma, Tamron, Canon) sehr beliebt. Nur ist das Canon unverhältnismäßig teurer also würde ich es nicht kaufen. Das 150er ist so ziemlich das beliebteste Objektiv. Ich besitze es selbst und bin damit sehr zufrieden, aber einem 180er wäre ich teilweise sicher auch nicht abgeneigt. Du musst dir halt im klaren sein dass bei 150/180 ohne Bohnensack oder Stativ eigentlich nicht viel bzw. nur mit sehr viel Ausschuss was zu machen ist.
Also ich würde erst einmal das Geld in andere Objektive investieren sofern du nicht schon einiges hast. Und dann eben wenn du mehr Brennweite willst das 100er gegen ein 180er tauschen.
für mich persönlich wäre der Unterschied im Bildwinkel und Bokeh wahrscheinlich zu klein dass ich mir ein
100er und 180er vorhalten würde (bei begrenztem Budget). Das 180er ist von allen Herstellern (Sigma, Tamron, Canon) sehr beliebt. Nur ist das Canon unverhältnismäßig teurer also würde ich es nicht kaufen. Das 150er ist so ziemlich das beliebteste Objektiv. Ich besitze es selbst und bin damit sehr zufrieden, aber einem 180er wäre ich teilweise sicher auch nicht abgeneigt. Du musst dir halt im klaren sein dass bei 150/180 ohne Bohnensack oder Stativ eigentlich nicht viel bzw. nur mit sehr viel Ausschuss was zu machen ist.
Also ich würde erst einmal das Geld in andere Objektive investieren sofern du nicht schon einiges hast. Und dann eben wenn du mehr Brennweite willst das 100er gegen ein 180er tauschen.
Gruß
Steffen
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Radomir Jakubowski
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Habe hier noch einen Vergleich zwischen Sigma und Canon 180.
http://www.juzaphoto.com/eng/articles/c ... review.htm
Bei der Verarbeitung gebe ich ohne das Canon in der Hand gehabt zu haben Recht.
Denn mittlerweile finde ich die angenehme Oberfläche der Sigmas nicht mehr so überzeugend.
Sie verkratzt sehr schnell und ist sehr schlecht zu reinigen.
http://www.juzaphoto.com/eng/articles/c ... review.htm
Bei der Verarbeitung gebe ich ohne das Canon in der Hand gehabt zu haben Recht.
Denn mittlerweile finde ich die angenehme Oberfläche der Sigmas nicht mehr so überzeugend.
Sie verkratzt sehr schnell und ist sehr schlecht zu reinigen.
Gruß
Steffen
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ClimberM
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Radomir Jakubowski
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ClimberM hat geschrieben:Radubowski hat geschrieben:...
Wichtigste punkte für das Canon sind die Verarbeitung und die am besten korrigierte Beugungsunschärfe.
Sorry, aber wie sollte sich Beugungsunschärfe korrigieren lassen?
Dazu bin ich zu wenig Physiker um dir das beantworten zu können.
Aber für mich ist es Fakt, ich habe von den langen Makroobjektiven alle gehabt und wenn man weit abgelbendet hat war das Canon 180er deutlich besser als die anderen. (Bei Blenden um 16-22) sieht man auch schön hier: http://www.nnplus.de/macro/Macro100.html
Gruß Radomir
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Skanfan
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Hallo Zusammen
vielen Dank für Eure persönliche Einschätzung und Meinung. Ihr habt mir bereits sehr damit geholfen, insbesondere auch Steffens Link, den ich recht aufschlußreich finde, ebenso die weiteren Tests auf die dort verwiesen wird.
Ein 180er L Objektiv konnte ich zur Zeit gebraucht für ca. 800 Euro nicht finden, ich möchte aber auch nicht noch weitere 4 bis 8 Wochen ins Land gehen lassen um das neue Makro einsetzen zu können. Zur Zeit warte ich noch auf ein 180er Sigma, welches ein Händler mir zur Ansicht bestellt hat.
Sollte hier im Forum jemand sein 180 L veräußern wollen, dann würde ich mir dass ggf. noch überlegen, leider sind allerdings die Preisvorstellungen i.d.R. nicht im Rahmen, wenn bereits die Garantie abgelaufen ist.
Mal sehen, vielleicht ergibt sich ja in den kommenden Tagen noch etwas auf dem Gebrauchtmarkt
Viele Grüße
Jochen
vielen Dank für Eure persönliche Einschätzung und Meinung. Ihr habt mir bereits sehr damit geholfen, insbesondere auch Steffens Link, den ich recht aufschlußreich finde, ebenso die weiteren Tests auf die dort verwiesen wird.
Ein 180er L Objektiv konnte ich zur Zeit gebraucht für ca. 800 Euro nicht finden, ich möchte aber auch nicht noch weitere 4 bis 8 Wochen ins Land gehen lassen um das neue Makro einsetzen zu können. Zur Zeit warte ich noch auf ein 180er Sigma, welches ein Händler mir zur Ansicht bestellt hat.
Sollte hier im Forum jemand sein 180 L veräußern wollen, dann würde ich mir dass ggf. noch überlegen, leider sind allerdings die Preisvorstellungen i.d.R. nicht im Rahmen, wenn bereits die Garantie abgelaufen ist.
Mal sehen, vielleicht ergibt sich ja in den kommenden Tagen noch etwas auf dem Gebrauchtmarkt
Viele Grüße
Jochen
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ClimberM
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Radubowski hat geschrieben:ClimberM hat geschrieben:Radubowski hat geschrieben:...
Wichtigste punkte für das Canon sind die Verarbeitung und die am besten korrigierte Beugungsunschärfe.
Sorry, aber wie sollte sich Beugungsunschärfe korrigieren lassen?
Dazu bin ich zu wenig Physiker um dir das beantworten zu können.
Aber für mich ist es Fakt, ich habe von den langen Makroobjektiven alle gehabt und wenn man weit abgelbendet hat war das Canon 180er deutlich besser als die anderen. (Bei Blenden um 16-22) sieht man auch schön hier: http://www.nnplus.de/macro/Macro100.html
Beugung tritt an Kanten auf. Die Licht-Wellen laufen sozusagen im Bereich einiger Wellenlängen an den Kanten ums Eck herum. Da gibt es nichts zu korrigieren.
Die Stärke des für den Betrachter erkennbaren Beugungseffekts hängt u.a. vom Verhältnis Kantenlänge zu Durchlassfläche ab. Dies wurde mit Siebblenden http://de.wikipedia.org/wiki/Siebblende bildnerisch für Weichzeichnungseffekte genutzt z.B. beim Imagon (neben anderen Konstruktionsprinzipien).
Unterschiede in der Schärfeleistung bzw. im Kontrast würde ich bei anderen Spezifika dieser Objektive suchen und nicht mit "unterschiedlich optimierter Beugungsunschärfe" begründen - beispielsweise mit Justageungenauigkeiten der optischen (Einzel-)Elemente, Toleranzen bei der Linsenbearbeitung und Herstellung, Vergütungsunterschiede, innere Reflexionen, optischer Entwurf, ...
Wobei mir beim verlinkten Traumfliegertest immer wieder die unterschiedlichen Farben bzw. Reflexionsverhältnisse beim Spielzeuglokmotiv auffallen. Das deutet mMn auf einen nicht exakt wiederholten/-baren Versuchsaufbau bzw. Beleuchtungsverhältnisse hin.
Viele Grüße
Peter
Peter
