Welche Digitalkamera für Makros?

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Artpix
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Beitragvon Artpix » 13. Mär 2007, 12:05

Hallo Mike,

für mich kaum vorstellbar, dass du eine DSLR nutzen möchtest, ohne die Bilder nachträglich zu bearbeiten.

Der Vorteil einer DSLR ist ja gerade der "sanfte" Umgang der Daten kameraseitig, damit du die Bilder nachher optimal bearbeiten kannst.

Die Kompakten erledigen dass durch die interne Software.

Du kannst zwar bei der DSLR auch die Parameter einstellen, aber die Bilder sehen sicher wesentlich besser aus, wenn du sie am Bildschirm per EBV bearbeitest.

Gruß Jörn
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Beitragvon Artpix » 13. Mär 2007, 12:16

Hallo Mike,

du wirst zwar mit den Ergebnissen recht unzufrieden sein, aber deine Entscheidung ist ok.

Du kannst dir ja später immer noch ein EBV-Programm kaufen.

Die 3-4 Bilder kannst du innerhalb von 2-3min bearbeiten (aber ich höre jetzt auf zu nerven :wink: ).

Ich kenne keine der Kameras, da ich mit Canon fotografiere.

Schaue doch mal, welche von den von dir genannten Kameras eine Spiegelvorauslösung hat.

Ich würde natürlich möglichst das Beste nehmen.

Die D200 ist z.B. Staub -und Spritzwassergeschützt, das hat auch seine Vorteile.

Gruß Jörn
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Beitragvon Heldgop » 13. Mär 2007, 12:22

hi,

die D50 und D70 sind für macros weniger geeignet, die kameras haben keine SVA.

wenn dann würde ich die D80 nehmen, bei der kann man die SVA, an ein timer funktion gebunden, verwenden.

die zeit ist zwar fest auf irgend was unter einer sec, aber besser als nichts....



mfg
MfG

Fabian
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Beitragvon junior » 13. Mär 2007, 12:29

Moin

also wenn ich meine Erfahrungen hernehme, dann würde ich dir zur D200 raten ...

- Sucher (aus meiner Sicht) ok -> allerdings habe ich die letzen 20 Jahre nicht durch einen SLR Sucher geschaut
- D200 hat ne SVA
- da du ohne EBV auskommen willst, sollte deine Cam beutzerdefinierte Curven nutzen können, inwieweit das
für die D50, D80 geht weiß ich nicht ...
Gruß Jens


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Beitragvon 01af » 13. Mär 2007, 13:10

Also, wenn die digitale ausgerechnet schwerpunktmäßig für Makro eingesetzt werden soll und wenn du schon einen Schrank voll Nikon-Krempel hast, dann wäre es absurd, eine Kompakt- oder Bridge-Kamera anzuschaffen. Für Schnappschüsse und Immerdabei ja, aber nicht für Makro.

Wenn du's also ernst meinst mit digital, dann kaufst du eine Nikon-DSLR. Und zwar für Makro eine mit Spiegelvorauslösung. Das heißt, die D40, D50, D70 und D70s kommen nicht in Frage. Also mindestens eine D80 oder eine gebrauchte D100. Optimal wäre eine D200, aber die kostet schon eine Kleinigkeit. Und eins ist klar -- das wird Folgekosten nach sich ziehen. Du wirst EBV-Software, einen Rohdatenkonverter und eine Bilddatenbank brauchen, dazu mindestens eine zusätzliche externe Festplatte. Eventuell auch noch eine RAM-Aufrüstung für deinen Computer. Von Kleinkram wie Speicherkarten, Kartenleser, Bilderspeicher usw. ganz zu schweigen.

Und ganz ohne EBV geht's nicht; diese Idee kannst du dir gleich wieder von der Backe putzen. Du brauchst keineswegs der große Photoshop-Virtuose zu werden, aber um ein paar grundlegende EBV-Schritte kommt keiner herum. Digitale Bilddateien sind nun einmal keine Dias. Für EBV-Verweigerer, die nur das nötigste machen wollen, wäre z. B. Adobe Lightroom eine sehr ernstzunehmende Universal-Software -- das ist Verwaltung, Rohdatenkonverter, Archivierung und Präsentation in einem.

-- Olaf
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Beitragvon Frank Divossen » 13. Mär 2007, 13:17

Hallo Mike,

ich besitze eine D80 welche eine Spiegelvorauslösung besitzt aber Olaf hat es schon auf den Punkt gebracht. Ich würde Dir auch eher zur D200 raten, wegen den genannten Vorteilen. Natürlich wenn Du nicht soviel ausgeben möchtest, kannst Du dir auch die D80 zulegen. Die reicht vollkommen aus, um sich mit der Makrofotografie zu beschäftigen. Aber glaube mir eins; wenn Du Blut geleckt hast wird das Folgekosten nach sich ziehen ;-)
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Beitragvon Frank Divossen » 13. Mär 2007, 13:51

Hallo Mike,

eine Gegenfrage; was machst Du mit Deinen entwickelten Bilder, die Du nicht so gut (vom technischen her) findest? Weg werfen? Bei einer DSLR hast Du sogar teilweise Kamera seitig die Möglichkeit mit den Bordmitteln Tonwertkorrektur, Kontrast etc. nach zu bearbeiten. Das gleiche gilt auch für EBV wobei hier Programmabhängig die Möglichkeiten größer oder geringer sind. Vielleicht liege ich ja falsch aber ich denke das Du auch nicht immer perfekte Bilder mit Deiner analogen schießt, oder?
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Beitragvon 01af » 13. Mär 2007, 14:28

Mike hat geschrieben:... mit meiner Analogtechnik ist es möglich, scharfe, kontrastreiche Bilder zu produzieren. Ich verstehe DSLR-Kameras eigentlich genauso, nur das ein anderes Speichermedium gewählt wird. Irre ich mich da?

Da irrst du dich. Der Unterschiede sind weit mehr als nur das Speichermedium.

Die visuelle Schärfe ist aus mehreren (optischen, physikalischen & informationstheoretischen) Gründen stets geringer als bei Analogaufnahmen, deshalb muß immer nachgeschärft werden. Das heißt aber nicht, daß optische Leistung egal wäre und daß man, wenn eh nachgeschärft werden muß, ebenso gut leistungsschwache Optiken einsetzen könnte. Denn hohe optische Leistung sorgt für hohen Detailreichtum. Aber erst die Nachschärfung macht aus detailreichen Bilddateien scharfe Bilder.

Na schön, dann wird eben nachgeschärft ... kann man das nicht einfach der Kamera überlassen, so daß die Bilder gleich fertig geschärft hinten rauskommen? Nein, kann man nicht. Oder na ja, man kann schon (einfache Digiknipsen tun genau das), doch dann verschenkt man viel vom Potential der Aufnahmen. Denn eine pauschale Nachschärfung kann niemals allen konkreten Anforderungen gerecht werden. Denn welches Maß an Nachschärfung optimal ist, hängt von vielen Faktoren ab, insbesondere von der Skalierung, der Kompression, dem Verwendungszweck und nicht zuletzt dem Inhalt (!) des Bildes. Deswegen schärfen bessere Kameras gar nicht oder höchstens hauchzart nach -- was von unwissenden Anfängern häufig als "schlechtere Bildqualität" fehlinterpretiert wird -- und überlassen die Nachschärfung der individuellen Nachbearbeitung.

Und von der Schärfung abgesehen gibt es noch ein paar andere obligatorische Bearbeitungsschritte -- nämlich insbesondere Hinzufügung von Metadaten (Stichwörter für spätere Suche, Bildbeschreibung, Copyright-Daten), Beschnitt, Skalierung (d. i. Vergrößern/Verkleinern), Umwandlung in das je nach Verwendungszweck geeignete Dateiformat (TIFF 16 bit, TIFF 8 bit, JPEG ... um nur die allerwichtigsten zu nennen) und Kompression (bei JPEG). Und eben die Nachschärfung. Diese Schritte sind absolut unvermeidlich ... und das hat nichts damit zu tun, mittelmäßige Aufnahmen nachträglich aufzupeppen.

Dann gibt es einige einfache Bearbeitungsvorgänge, die nicht unbedingt sein müssen, die aber häufig mit wenig Aufwand das Ergebnis dramatisch verbessern können. Dazu gehören globale Tonwertkorrekturen, Kontrastkorrekturen, nachträglicher Weißabgleich und ggf. die Beseitigung von Farbstichen. Diese Dinge ist absolut kein Hexenwerk, im Handumdrehen erlernt und gehören zum Standard-Repertoire auch einfachster EBV-Software.

Alles, was darüber hinausgeht, wäre dann gehobene bis hohe EBV-Kunst und muß nicht unbedingt sein. Aber mindestens die genannten Bearbeitungsschritte muß jeder Digitalfotograf mit einem Minimum an handwerklichem Anspruch beherrschen, sonst braucht man eine Digitalkamera gar nicht erst in die Hand zu nehmen.

-- Olaf
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Beitragvon 01af » 13. Mär 2007, 15:35

Mike hat geschrieben:Brauche ich die zwingend oder senkt sie einfach nur die Ausschußquote, da viele Bilder noch in Nachbearbeitung rettbar sind?


edit Junior ... ich habe deinen Text gelöscht Olaf !!!!
noch so ein ding und ich sperre deinen Account ! Ich hoffe wir haben uns verstanden !!!


@Mike Olaf hat deine Frage eigentlich schon weiter oben beantwortet.

-- Olaf
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Beitragvon junior » 13. Mär 2007, 16:01

Ich weiß nicht, ob du es langsam nachvollziehen kannst Olaf, um mit deinen Worten zu sprechen,
mich (uns) macht das Benehmen das du hier an den Tag legst auch langsam sauer !
Gruß Jens





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