ich war in den letzten Monaten ja nur semi-aktiv. Meine Diplomarbeit hatte mich fest im Griff.
Ich kann nun verkünden, dass dieser Abschnitt meines Lebens vorbei ist. Vor einer Woche ist die Arbeit in den Druck gegangen. Ich kann also hoffentlich demnächst wieder aktiver mitmischen.
Im Moment bin ich ein wenig mit Feldarbeit beschäftigt, so dass ich bis Weihnachten immer mal wieder einige Tage gar nicht onine sein werde. Aber spätestens 2014 sollte es dann tatsächlich wieder anders aussehen.
Ich weiß, die folgenden Bilder könnten qualitativ besser sein, aber ich wollte für die kurze Statusmeldung unbedingt was Aktuelles zeigen und hatte noch nicht so viel Zeit für Makrofotografie. Dies sind meine ersten Versuche mit einem Zoomobjektiv, welches ich mir vor der Reise noch gegönnt habe.. allerdings wirklich eine absolute Billigscherbe. Aber im Zweifelsfall besser als nichts dachte ich mir. Mehr war grad nicht drin.
Es handelt sich hier um Dorfweber, eine Vogelart, die in Afrika überall regelmäßig vorkommt. Man kann sie kaum übersehen. Oft haben mehrere Dutzend ihre Nester in einem einzigen Baum gebaut. Dies ist allein Aufgabe der Männchen. Kunstvoll weben sie aus Streifen von Palmenblättern ihre Nester, die die Weibchen überzeugen sollen, sich mit ihm zu verpaaren und dieses Nest zu nutzen. Sobald sich ein Weibchen zeigt herrscht ein Riesentumult am Baum. Alle Männchen hängen sich kopfüber an ihre Bauten, flattern wild und rufen und versuchen die Mädels zu beeindrucken. Diese wiederrum sind nicht zimperlich. Sie inspizieren die Nester ganz genau. Bei Nichtgefallen zerstören sie das Nest und werfen es vom Baum, so dass das Männchen von neuem beginnen muss. Überzeugt ein Männchen aber mit seiner Arbeit, darf es sich mit der Holden paaren. Die restliche Jungenaufzucht ist im Wesentliche Sache des Weibchens.
liebe Grüße
Aj









