Guten Morgen,
als Anfänger in der RAW-Fotografie habe ich gestern erst recherchiert, dass das überraschend hohe Rauschen der Bilder zum RAW-Format dazu gehört.
Im Probiermodus bin ich dann in den Garten und da wartete dieser Schachbrettfalter sehr geduldig mitten in der Wiese - Freistellung daher schwierig. Aber ich konnte ihn umkreisen und verschiedene Perspektiven testen. Hatte leider meine gute Hose aus dem Berufsalltag an - daher keine Aktion mit Hinlegen oder auf die Knie gehen. Die Geduld des Falters wollte ich auch nicht über strapazieren und habe darauf verzichtet, Hose und Objektiv im Haus zu wechseln.
Mit dem 100-400 mm an der OM1 brachte das Abblenden keine Bilder, die mir besser gefallen hätten. Da ich letztens bei 1/800 am Zoom-Ende (801 mm Kleinbild) vermutlich Bewegungsunschärfe hatte, habe ich mich für 1/1000 entschieden.
Bin gespannt auf Eure Rückmeldungen und Anregungen.
Das Bild ist weder beschnitten noch farblich verändert sondern nur entrauscht und ein wenig geschärft.
Lieber Gruß
Peter
Schachbrettfalter am Ende eines heißen Tages
Geduldiges Fotomotiv
- Peter Göbel
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Schachbrettfalter am Ende eines heißen Tages
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ji-em
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- Vorname: Jean
Schachbrettfalter am Ende eines heißen Tages
Hallo Peter,
Du hast eine (1) Arbeitsvariante sehr gut ausgeführt: Freihand ... mit hohem ISO und kurzem Belichtungszeit.
Da dein Objektiv sicher auch (neben das Gehäuse) ein Stabi hat, hättest du mit den ISO runterkommen können
und mit 1/500 oder weniger auch noch versuchen können.
Andere Variante: du lehnst irgendwo an, oder legst das Objektiv auf oder benützt ein stativ und dann
gehst du mit den ISO auf 200 ... und nimmst einen viel längeren Belichtungszeit in Kauf.
Meistens (wenn kein wind) wirst du viel weniger Rauschen im Bild haben.
Und noch was: Angesichts der Qualität vom Objektiv, hättest du das Bild auch mit völlig offene Blende
machen können. Der Unterschied zu f 6.3 wäre nicht gross gewesen.
Ein Tipp noch: ETTR ... exposure to the right ... oder immer maximal belichten, ohne die helle Stellen
durch zu brennen. Dann hast du automatisch auch weniger Rauschen.
Gruss,
Jean
Du hast eine (1) Arbeitsvariante sehr gut ausgeführt: Freihand ... mit hohem ISO und kurzem Belichtungszeit.
Da dein Objektiv sicher auch (neben das Gehäuse) ein Stabi hat, hättest du mit den ISO runterkommen können
und mit 1/500 oder weniger auch noch versuchen können.
Andere Variante: du lehnst irgendwo an, oder legst das Objektiv auf oder benützt ein stativ und dann
gehst du mit den ISO auf 200 ... und nimmst einen viel längeren Belichtungszeit in Kauf.
Meistens (wenn kein wind) wirst du viel weniger Rauschen im Bild haben.
Und noch was: Angesichts der Qualität vom Objektiv, hättest du das Bild auch mit völlig offene Blende
machen können. Der Unterschied zu f 6.3 wäre nicht gross gewesen.
Ein Tipp noch: ETTR ... exposure to the right ... oder immer maximal belichten, ohne die helle Stellen
durch zu brennen. Dann hast du automatisch auch weniger Rauschen.
Gruss,
Jean
Vergleichen macht vieles klar ... ! 
Mein Kommentar wiederspiegelt nur meine momentane, bescheidene, persönliche Meinung.
Bitte, auf kein Fall, persönlich auffassen auch wenn ich mich irreführend mitgeteilt habe.
Ich lese lieber 2-3 aufrichtige, negative Kommentare ... als gar keine !
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- Peter Göbel
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- Vorname: Peter
Schachbrettfalter am Ende eines heißen Tages
Hallo Jean,
cool. Ich habe zuvor noch nichts von ETTR gehört. Als Farbenblinder habe ich als Erstes das Histrogramm in der Anzeige ausgeschaltet. Jetzt schalte ich die Ansicht wieder ein und starte wie Du in Deiner Signatur schreibst die Vergleiche!
Danke!
Lieber Gruß
Peter
cool. Ich habe zuvor noch nichts von ETTR gehört. Als Farbenblinder habe ich als Erstes das Histrogramm in der Anzeige ausgeschaltet. Jetzt schalte ich die Ansicht wieder ein und starte wie Du in Deiner Signatur schreibst die Vergleiche!
Danke!
Lieber Gruß
Peter
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- piper
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- Vorname: Ute
Schachbrettfalter am Ende eines heißen Tages
Hallo Peter,
ETTR nutze ich bei fast allen meinen Bildern.
Das hilft auch gegen Rauschen. Ich entrausche meine
Bilder nur noch selten. Das Histogramm einschalten ist dabei wichtig
damit Du nicht zu weit rechts belichtest und ausgebrannte Stellen bekommst.
Jenas Vorschlag mit der offeneren Blende schließe ich mich an.
Dann hast Du auch noch einen deutlicheren SV auf dem Falter.
Gestalterisch hast Du das gut gelöst.
ETTR nutze ich bei fast allen meinen Bildern.
Das hilft auch gegen Rauschen. Ich entrausche meine
Bilder nur noch selten. Das Histogramm einschalten ist dabei wichtig
damit Du nicht zu weit rechts belichtest und ausgebrannte Stellen bekommst.
Jenas Vorschlag mit der offeneren Blende schließe ich mich an.
Dann hast Du auch noch einen deutlicheren SV auf dem Falter.
Gestalterisch hast Du das gut gelöst.
Liebe Grüße Ute
Die Freude am Kleinen ist die schwierigste Freude, denn es gehört ein großes Herz dazu.
Rainer Maria Rilke
Die Freude am Kleinen ist die schwierigste Freude, denn es gehört ein großes Herz dazu.
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- Peter Göbel
- Fotograf/in

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- Registriert: 11. Jun 2022, 06:43 alle Bilder
- Vorname: Peter
Schachbrettfalter am Ende eines heißen Tages
Hallo Ute und hallo Jean,
danke für die Tipps. Hilfe!!! Ich bekomme es aktuell noch nicht hin. Ich habe auf ISO 80,100 oder 200 geschaltet. Mit dem eingeschalteten Histogramm reagiert die OM1 bisher nicht auf Verstellungen der Blende - habe ich da etwas falsch verstanden? Zweiter großer Punkt für mich. In der Anleitung der OM1 steht:
-----
Es wird ein Histogramm angezeigt, das die
Verteilung der Helligkeit im Bild darstellt.
Die horizontale Achse zeigt die Helligkeit und
die vertikale Achse die Pixelanzahl jedes
Helligkeitsgrades auf dem Bild an. Bereiche, die
während der Aufnahme über der oberen Grenze liegen, werden rot angezeigt, Bereiche
unter der unteren Grenze werden blau angezeigt und Bereiche im durch Spotmessung
gemessenen Bereich werden grün angezeigt.
-----
Als Farbenblinder sehe ich das vielleicht gar nicht richtig - rote Bereiche kann ich als Rotblinder in den aktuellen Histogramms mit denen ich es gerade probiere gar nicht finden und blau auch nur ahnungsweise. Aber vielleicht verstehe ich das Konzept auch noch nicht richtig. Oder wähle die falschen Motive an denen sich das nicht erschließt? Ich war begeistert, weil ich dachte, ich werde vermutlich sehen, ob die Gesamtkurven sich eher am rechten Rand befinden oder mehr links - da ist für meine Augen aber wie gesagt keine Variation durch Verstellung der Blende erkennbar.
Hilfe!!!
Lieber Gruß
Peter
danke für die Tipps. Hilfe!!! Ich bekomme es aktuell noch nicht hin. Ich habe auf ISO 80,100 oder 200 geschaltet. Mit dem eingeschalteten Histogramm reagiert die OM1 bisher nicht auf Verstellungen der Blende - habe ich da etwas falsch verstanden? Zweiter großer Punkt für mich. In der Anleitung der OM1 steht:
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Es wird ein Histogramm angezeigt, das die
Verteilung der Helligkeit im Bild darstellt.
Die horizontale Achse zeigt die Helligkeit und
die vertikale Achse die Pixelanzahl jedes
Helligkeitsgrades auf dem Bild an. Bereiche, die
während der Aufnahme über der oberen Grenze liegen, werden rot angezeigt, Bereiche
unter der unteren Grenze werden blau angezeigt und Bereiche im durch Spotmessung
gemessenen Bereich werden grün angezeigt.
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Als Farbenblinder sehe ich das vielleicht gar nicht richtig - rote Bereiche kann ich als Rotblinder in den aktuellen Histogramms mit denen ich es gerade probiere gar nicht finden und blau auch nur ahnungsweise. Aber vielleicht verstehe ich das Konzept auch noch nicht richtig. Oder wähle die falschen Motive an denen sich das nicht erschließt? Ich war begeistert, weil ich dachte, ich werde vermutlich sehen, ob die Gesamtkurven sich eher am rechten Rand befinden oder mehr links - da ist für meine Augen aber wie gesagt keine Variation durch Verstellung der Blende erkennbar.
Hilfe!!!
Lieber Gruß
Peter
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- rincewind
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- Vorname: Silvio
Schachbrettfalter am Ende eines heißen Tages
Hallo Peter,
sofern Du nicht komplett auf manuell schaltest wird sich durch ein Verstellen der Blende nicht ändern,
da die Kamera immer versucht die gleiche Belichtung hin zu bekommen. Du benutzt die Belichtungskorrektur um
gezielt über zu belichten. Über die Blende legst du dann die ST fest, wodurch sich an der Belichtung nichts ändert.
Die Perspektive die Du gewählt hast gefällt mir . Hier kann man durchaus mit einer offenen Blende arbeiten.
Der HG wird dadurch noch weiter beruhigt, auf dem Falter wirkt es gut nur den Fokus genau zu treffen wir Freihand schwieriger.
LG Silvio
sofern Du nicht komplett auf manuell schaltest wird sich durch ein Verstellen der Blende nicht ändern,
da die Kamera immer versucht die gleiche Belichtung hin zu bekommen. Du benutzt die Belichtungskorrektur um
gezielt über zu belichten. Über die Blende legst du dann die ST fest, wodurch sich an der Belichtung nichts ändert.
Die Perspektive die Du gewählt hast gefällt mir . Hier kann man durchaus mit einer offenen Blende arbeiten.
Der HG wird dadurch noch weiter beruhigt, auf dem Falter wirkt es gut nur den Fokus genau zu treffen wir Freihand schwieriger.
LG Silvio
- Peter Göbel
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- Vorname: Peter
Schachbrettfalter am Ende eines heißen Tages
rincewind hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Hallo Peter,
sofern Du nicht komplett auf manuell schaltest wird sich durch ein Verstellen der Blende nicht ändern,
da die Kamera immer versucht die gleiche Belichtung hin zu bekommen. Du benutzt die Belichtungskorrektur um
gezielt über zu belichten. Über die Blende legst du dann die ST fest, wodurch sich an der Belichtung nichts ändert.
Die Perspektive die Du gewählt hast gefällt mir . Hier kann man durchaus mit einer offenen Blende arbeiten.
Der HG wird dadurch noch weiter beruhigt, auf dem Falter wirkt es gut nur den Fokus genau zu treffen wir Freihand schwieriger.
LG Silvio
Hallo Silvio,
ah ok - jetzt funktioniert es. Danke!
Übrigens: das 100-400 mm Objektiv von Olympus hat als offenste Blende bei 800 mm f/6.3. Ich habe da mit der Belichtungszeit von 1/1000 eine hohe ISO von 4000 in Kauf genommen und vermute dass das besser war, als bei leichtem Wind und nicht wirklich stabiler Haltung der Kamera Bewegungsunschärfe in Kauf zu nehmen.
Lieber Gruß
Peter
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- Peter Göbel
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- Vorname: Peter
Schachbrettfalter am Ende eines heißen Tages
Plantina hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Hallo Peter,
ich verschiebe das Histogramm in der Kamera mit der pus/minus Taste oben auf der Kamera. Bei plus gehts ach rechts, beiminus nach links...
Bei der Bildbearbeitung am Rechner kann man bei Photoshop "Tonwertbearbeitung" sich jedn Fabkanal einzeln anzeigen lassen. Dann wirst Du auch zumindest bei der Bearbeitung diese Kanäle sehen. Es ist ungemein hilfreich auch bei Farbenblindheit.
Schau mal unter YouTube, da gibt es recht viele Informationen und Videos, die das Histogramm erklären. Zum Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=TBmffrqsvmY
Ich schreibe spter mehr, weil ich im Moment in Arbeit ein wenig versinke.
LG Ina
Hallo Ina,
ach sorry - ich habe Deinen Beitrag übersehen, weil ich gleich den letzten gelesen habe. Ich werde heute Abend mal mit der Plus-Minus-Taste experimentieren. Ich komme auch momentan kaum nach mit Verdauen der Tipps, Ausprobieren, ... Und was halt so der normale Alltag so bringt.
Danke, dass Du Dir trotzdem kurz die Zeit genommen hast.
Lieber Gruß
Peter
Ich möchte lernen und mich weiter entwickeln und bin dankbar für Anregungen und Kritik.
