Im Mai ist er mir quasi vor die Kamera geflogen, als ich ein ganz anderes kleines Motiv anvisieren wollte. Zum Glück habe ich reagiert und eine schnelle Aufnahme gemacht. Leider ohne die Kamera anders einstellen zu können.
So schnell er kam, so schnell war er auch wieder weg.
Zurück blieb mir diese Bild, über das ich mich irgendwie gefreut habe aber auch sauer war, dass ich dieses selten zu entdeckende Motiv nicht besser erwischt habe.
Durch seine markante Flügelunterseite kann der Grüne Zipfelfalter (Callophrys rubi) mit keiner anderen Art verwechselt werden. Den Falter muss man allerdings erst einmal entdecken, denn er ist mit einer Flügelspannweite von etwa 25 mm vergleichsweise klein.
Zur Nahrungsaufnahme werden viele Pflanzen aufgesucht aber für gelbe Pflanzen hat er eine gewisse Vorliebe. Die Weibchen legen grünliche Eier in der Nähe der Blütenknospen der Nahrungspflanzen ab. Auch die späteren, max. 15 mm großen Raupen sind grün gefärbt. Die Überwinterung erfolgt als braune Puppe am Erdboden. Bei Störungen können die Puppen zirpende Geräusche machen.
Die Männchen zeigen Territorialverhalten und verteidigen ihr" Revier. Der Grüne Zipfelfalter bringt im Jahr nur eine Generation hervor, die von März bis Juni/Juli fliegt.
Den Grünen Zipfelfalter findet man überall in Deutschland aber er ist auf der Vorwarnliste der gefährdeten Tierarten Deutschlands, da man vermutet, dass die Bestände dieser Art weiter abnehmen werden.












ist mein Maximum bei einer Rückmeldung.