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Felix (Felix Speiser) weist nach, dass man auch auf kleinstem Raum, im kleinsten Garten, etwas gegen den Insektenschwund tun und Kleinlebewesen durch ein Insektenhotel Lebensraum verschaffen kann. Wer Muse hat und Achtsamkeit aufbringt, wird dann erstaunliche Beobachtungen machen, und z.B. die interessante Springspinnenart Leptorchestes berolinensis, die einer Ameise ähnelt, erleben.
Felix (Felix Speiser) zeigt im zweiten Teil seiner Dokumentation über seine Insektenhotels im kleinen Garten die Vielfalt an Arten, die er an, um und in seinen Insektenhotels beobachten kann. Springspinnen, Fliegen und verschiedene Hautflüglerarten, z.B. Wildbienen und diverse Wespenarten. So erschließen sich Naturbeobachtungen, die man in freier Natur nur mit sehr großem Aufwand erleben kann. Ein Beispiel, was zur Nachahmung anregen soll.
Flo (derflo) konnte den Langfühlerigen Schmetterlinghaft - Libelloides longicornis beim Schlupf beobachten. Das sind einmalige Bilder in allerbester Qualität geworden, die zeigen, wie sich der frisch geschlüpfte Schmetterlingshaft zum vollentwickelten Imago entfaltet. In der AG könnt Ihr Euch die Unterschiede anschauen zwischen dem Langfühlerigen Schmetterlingshaft | Libelloides longicornis und dem Libelloides coccajus | Libellen-Schmetterlingshaft
Dokumentation über die Schmetterlingshaftarten in MItteleuropa von Jürgen Fischer. Schmetterlingshafte gehören zu den Netzflüglern. Sie werden noch manchmal mit Schmetterlingen oder Libellen verwechselt, aber im Gegensatz zu Schmetterlingen haben sie keine Schuppen auf den Flügeln. Von Libellen und übrigens auch von allen anderen Gruppen der Netzflügler (Taghafte, Bachhafte, Ameisenjungfern, Florfliegen usw) unterscheiden sie sich durch lange, knopfartig erweiterte Fühler.

Inhalt: Heuschrecke und Mensch / Verwandtschaft zu anderen Tieren / Körperbau der Heuschrecken / Unterscheidungsmerkmal Fühlerlänge: Langfühlerschrecken o. Kurzfühlerschrecken / Von der Larve durch Verwandlung zur erwachsenen Heuschrecke / Imaginalhäutung der Heuschrecken / Gesänge der Heuschrecken - von Jürgen Fischer.

Inhalt: Paarung u. Hochzeit bei den Heuschrecken / Wie entwickeln sich Heuschrecken? / Eiablage / Was fressen Heuschrecken? / Welche Feinde haben Heuschrecken? / Abwehrstrategien von Heuschrecken / Wie schützen sie sich? / Zukunft der Heuschrecken - von Jürgen Fischer.

Sichelschrecken haben viergliedrige Füßchen, ovale Höröffnungen und im weiblichen Geschlecht sichelförmig gebogene, meist breite Legeröhren. Bis auf die Vierpunktige und die Gemeine Sichelschrecke haben alle stark verkürzte Flügel. Es gibt 8 Arten: Nadelholz-Säbelschrecke, Laubholz-Säbelschrecke, Plumpschrecke, Gestreifte Zartschrecke, Punktierte Zartschrecke, Gemeine Sichelschrecke, Vierpunktige Sichelschrecke und Wanstschrecke.
Eichenschrecken haben viergliedrige Füßchen und ovale Höröffnungen. Die Legeröhren sind länglich und wenig gebogen. Die Cerci (Hinterleibsanhänge) der Männchen sind spangenförmig gebogen und lang. Die Männchen können nicht stridulieren, sondern trommeln mit den Hinterbeinen. Es gibt nur 2 Arten: Südliche Eichenschrecke und Gemeine Eichenschrecke.
Die Schwertschrecken haben viergliedrige Füßchen und spaltförmige Höröffnungen. Die Legeröhren sind schwert- oder säbelartig. Im Profil erscheint der Kopf einer Schwertschrecke keilförmig (Schiefkopfschrecken). Es gibt nur 3 Arten: Kurzflügelige und Langflügelige Schwertschrecke und Große Schiefkopschrecke.
Beißschrecken haben viergliedrige Füßchen mit freibeweglichen Sohlenlappen. Die Höröffnungen sind spaltförmig. Es gibt 13 Arten: Warzenbeißer, Heideschrecke, Zweifarbige und Kurzflügelige Beißschrecke, Roesels Beißschrecke, Alpen und Gewöhnliche Strauchschrecke, Westliche und Steppen Beißschrecke.
Heupferde haben viergliedrige Füßchen mit nicht frei beweglichen Sohlenlappen. Die Höröffnungen sind spaltförmig. Die Tiere haben lange Flügel, die seitlich betrachtet ohne Zeichnung sind. Die Legeröhren sind lang und weitgehend gerade. Es gibt nur 3 Arten: Zwitscherschrecke, Östliches Heupferd und Grünes Heupferd.
Sattelschrecken haben viergliedrige Füßchen und spaltförmige Höröffnungen. Die Legeröhren sind lang und gerade, der Halsschild ist sattelförmig aufgewölbt. Es gibt nur eine Art in Deutschland, die sich von einer weiteren Unterart in Österreich geringfügig unterscheidet. Ihr lateinischer Name lautet: Ephippiger ephippiger.

Buckelschrecken besitzen viergliedrige Füßchen. Sie haben extrem verlängerte Beine, Fühler und Taster, wobei Hörorgane und Flügel vollständig fehlen. Die meisten Arten leben in feuchten und dunklen Orten wie z.B. Höhlen. Deswegen sind die Augen schwach ausgebildet. Es gibt nur 2 Arten: Gewächshausschrecke und Krauss's Höhlenschrecke.

Maulwurfsgrillen sind große, unverwechselbare Tiere mit schaufelartig verbreiterten Vorderbeinen. Ihr Leben spielt sich weitestgehend unter der Erde ab. Die Entwicklung der Maukwurfsgrille dauert 3 Jahre. Trotz ihrer Größe sind sie flugfähig. Es gibt nur eine Art. Die Maulwurfsgrille lebt wetgehend unterirdisch und ist nachtaktiv. Da sie überwiegend Insekten frisst, überwiegt im Garten der Nutzen.

Ameisengrillen sind sehr klein (max. 4 mm). Sie leben ausschließlich in Ameisennestern. Ihre Augen sind zurückgebildet, Hörorgane und Stridulationsorgane fehlen. In Deutschland wurden nur Weibchen gefunden. Es gibt nur eine Art.

Echte Grillen haben dreigliedrige Füßchen und offenliegende Hörorgane. Die Tiere sind nie grün und bis auf das Weinhähnchen haben sie einen walzenförmigen Körper. Es gibt 7 Arten: Feldgrille, Östliche Grille, Waldgrille, Weihnhähnchen u.a.

Der Halsschild ist nach hinten zu einem spitzen Dorn verlängert, der den Großteil der Hinterflügel überdeckt. Einige Arten sind sowohl kurzdornig als auch langdornig. Die Vorderflügel sind zu einer kurzen Schuppe verkleinert, die Hinterflügel oft voll entwickelt. Es gibt keine Stridulations- oder Hörorgane. Es gibt 6 Arten: Zweipunkt-, Westliche und Säbeldornschrecke, Langfühler-, Türks- und Gemeine Dornschrecke.

Schönschrecken haben zwischen den Vorderhüften einen auffälligen, langen Zapfen. Stridulationsorgane fehlen. Die einzige deutsche Art hat rote Hinterflügel mit schwarzem Rand. Es gibt nur eine Art.

Knarrschrecken besitzen kein Stridulationsorgan, sondern knirschen wie die Knarrschrecken mit ihren Mundwerkzeugen. Sie haben genau wie die Knarrschrecken einen walzenförmigen Zapfen an der Brust zwischen den Vorderbeinen. Die Flügel der deutschen Arten sind stark verkürzt. Es gibt nur 2 Arten: Alpine Gebirgsschrecke und Gewöhnliche Gebirgsschrecke.

Sie haben keine Stridulationsorgane, manche können trotzdem laute Geräusche erzeugen. Die meisten der deutschen Arten haben farbige Hinterflügel (rot, rosa oder blau). Es gibt 8 Arten: Grüne Strandschrecke, Gefleckte oder Rotflügelige Schnarrschrecke, Lauchschrecke, Blau- und Rotflügelige Ödlandschrecke, Blauflügelige Sandschrecke, Sumpfschrecke.

Im Heer der kleinen Grashüpfer sind manche Arten schwer zu bestimmen. Merkmale im Stirnbereich (Scheitelgrübchen), Fühlerformen und Flügelmerkmale sind wichtige Bestimmungsmerkmale. Bis auf die seltene Große Höckerschrecke sind Grashüpfer eher kleine Feldheuschrecken. Es gibt 24 Arten, z.B. Verkannter -, Weißrandiger -, Feld - , Nachtigall -, Brauner -, Wiesen -, Sumpf-, Kiesbank - u. Gemeiner Grashüpfer, Goldschrecken, Keulenschrecken ...

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