Hallo,
also ob das Tamron einen lauten Fokussiermotor haben soll hab ich keine Ahnung, aber warum ist das von Interesse?
Ich persönlich habe noch nie den Autofokus bei der Makrofotografie benutzt bzw. ich habs ganz am Anfang mal versucht und kein auch nur ansatzweise gutes Foto hinbekommen.
Ich denke die meisten hier werden auch manuell fokussieren, da man so auch schon viel mehr gestalterische Freiheit hat zum Beispiel durchs gezielte Spiel mit der Schärfe und Unschärfe.
Wie entscheidet man sich für das richtige Makro-Objektiv?
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FlorianSizili hat geschrieben:Bei dem Tamron soll der Fokkussiermotor sehr laut sein. Das denke ich könnte ein Problem bei der Insektenfotografie sein (Tiere werden verschreckt)
Bei insekten ist das kein problem.
Die lassen sich hauptsächlich durch optische auswirkungen verschrecken.
Grüße, Benjamin
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Hi,
für Freihand ist bei Canon das EF100 2.8 LIS sicher am besten.
Das Tamron hat gegenüber dem alten EF 100 ein schöneres Bokeh, aber einen langsameren AF. Von der Schärfe her sind beide gut zu gebrauchen.
Ich persönlich würde mich auch preisunabhängig zwischen beiden fürs Tamron entscheiden.
Ist der Preis egal dann das neue Canon LIS mit Stativschelle, oder das Zeiss 100 F2
Gruß
Uwe
für Freihand ist bei Canon das EF100 2.8 LIS sicher am besten.
Das Tamron hat gegenüber dem alten EF 100 ein schöneres Bokeh, aber einen langsameren AF. Von der Schärfe her sind beide gut zu gebrauchen.
Ich persönlich würde mich auch preisunabhängig zwischen beiden fürs Tamron entscheiden.
Ist der Preis egal dann das neue Canon LIS mit Stativschelle, oder das Zeiss 100 F2
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Hi Patrick,
Vergleich kann ich Dir nicht zeigen, da ich kein EF100 mehr habe, das Tamron hab ich aber behalten...
Bei meinen Makros besteht der Haupteil den Bildwirkung und der Bildfläche aus Bokeh, daher ist mit das sehr wichtig.
Der Unterschied der Fluchtdistanz ist unwichtig, was bei 20cm sitzen bleibt tuts auch bei 15cm.
Für manche Einsatzfälle die einen schnellen AF benötigen ist das Canon besser geeignet als das Tamron, das EF 100 F2.0 aber noch besser und noch viel schneller.
Gruß
Uwe
Vergleich kann ich Dir nicht zeigen, da ich kein EF100 mehr habe, das Tamron hab ich aber behalten...
Bei meinen Makros besteht der Haupteil den Bildwirkung und der Bildfläche aus Bokeh, daher ist mit das sehr wichtig.
Der Unterschied der Fluchtdistanz ist unwichtig, was bei 20cm sitzen bleibt tuts auch bei 15cm.
Für manche Einsatzfälle die einen schnellen AF benötigen ist das Canon besser geeignet als das Tamron, das EF 100 F2.0 aber noch besser und noch viel schneller.
Gruß
Uwe
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Re: Wie entscheidet man sich für das richtige Makro-Objektiv
Patrick333 hat geschrieben:Die Meinungen gehen so weit auseinander, dass ich einfach nicht weiss, welche für mich am besten ist.
Ich habe den relevanten Part mal fett hervorgehoben. Wenn du schon nicht weisst was für dich das Beste ist, wie sollen wir das wissen.
Als ich den Titel gelesen habe kam mir sofort die Antwort: Durch ausprobieren. Ich kann dies inzwischen gut sagen, denn ich habe gestern mal durchgezählt und von den 11 Markolinsen welche ich bereits besessen habe habe ich zur Zeit noch 4. Wobei ich eine gerade wiedergekauft habe welche ich schon mal hatte und eine weitere wieder verkaufen werde.
Patrick333 hat geschrieben:Weder habe ich das Geld, um mir Objektive zu kaufen, zu testen und dann wieder zu verkaufen, noch möchte ich Zeit und Nerven dafür aufbringen.
Dabei musst du noch gar nicht mal zuviel Geld haben sondern einfach geduldig den Gebrauchtmarkt sondieren. Wenn du dich wirklich von der Makrofotografie anfixen lässt wird es ohnehin nicht bei einer Linse bleiben. Dabei kannst du unter Umständen sogar das Glück haben mit günstig erworbenen Linsen einzusteigen und dich langsam hochzuhandeln. Aber klar ist auch, dass dieser Prozess dann auch ein wenig Zeit und Freude am ausprobieren braucht. Aber glaube bitte ohnehin nicht, dass du nur mit dem Kauf einer Makrolinse gleich digital in die Liga einsteigst wie viele hier die einfach fantastische Bilder zeigen. Ich bin schon ne Weile dran mit dem Lernen, am Equipment kann es bei mir auch nicht mehr liegen aber ich habe noch ein gutes Stück weg zu gehen.....
Ach ja, ich muss erst noch ein 100mm+/- Makro sehen welches wirklich schlecht ist. Dennoch habe ich inzwischen in diesem Bereich meine fünfte Linse. Mir kommt auch ganz stark auf die Haptik der Linse an aber die kann dir zwar jemand Beschreiben, aber anfassen kannst du halt nur selber, was wieder auf meinen Tip hinausläuft es selber ausprobieren zu müssen.
Meine 2 cent.
Gruss ede
- helmi2010
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Hallo Patrick
Als günstige Alternative wären Zwischenringe eine Überlegung wert.
Wenn Du damit etwas Übung hast, weisst Du sicherlich, ob Dir ein 100er genügt oder eine längere Brennweite besser wäre.
Übers Tamron kann ich nichts sagen, habe "nur" Objektive von Canon und Sigma, mein Lieblingsobjektiv für Freihandmakros ist das 100er 2.8 L, wenn ich vom Stativ fotografiere, verwende ich meistens das 150er 2.8 von Sigma. Liegt aber daran, dass beim Sigma ne Stativschelle dabei ist und ich mich weigere, für die zum 100er von Canon passende Schelle 150 CHF zu löhnen.
Sehr gut, wenn man den AF nicht benötigt, ist auch das 70er von Sigma.
Denke mal, dass sowohl das 90er von Tamron als auch das 105er von Sigma sehr gute Linsen sind, allerdings hat keines dieser Objektive IF, wenn Du einen Makroblitz einsetzen möchtest, unbedingt darauf achten, dass Dein Objektiv IF hat.
Aber am wichtigsten ist, viel fotografieren, auch mit den Canon Kitobjektiven kann man, entweder mit ZR oder in Retrostellung, fantastische Aufnahmen machen.
Liebe Grüsse
Helmut
Als günstige Alternative wären Zwischenringe eine Überlegung wert.
Wenn Du damit etwas Übung hast, weisst Du sicherlich, ob Dir ein 100er genügt oder eine längere Brennweite besser wäre.
Übers Tamron kann ich nichts sagen, habe "nur" Objektive von Canon und Sigma, mein Lieblingsobjektiv für Freihandmakros ist das 100er 2.8 L, wenn ich vom Stativ fotografiere, verwende ich meistens das 150er 2.8 von Sigma. Liegt aber daran, dass beim Sigma ne Stativschelle dabei ist und ich mich weigere, für die zum 100er von Canon passende Schelle 150 CHF zu löhnen.
Sehr gut, wenn man den AF nicht benötigt, ist auch das 70er von Sigma.
Denke mal, dass sowohl das 90er von Tamron als auch das 105er von Sigma sehr gute Linsen sind, allerdings hat keines dieser Objektive IF, wenn Du einen Makroblitz einsetzen möchtest, unbedingt darauf achten, dass Dein Objektiv IF hat.
Aber am wichtigsten ist, viel fotografieren, auch mit den Canon Kitobjektiven kann man, entweder mit ZR oder in Retrostellung, fantastische Aufnahmen machen.
Liebe Grüsse
Helmut
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miclindner
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Patrick333 hat geschrieben:um sehen zu können, wie sich das Bokeh auswirkt.
Im Endeffekt verstehe ich es so, dass das Bokeh die Unschärfe im Hintergrund darstellt. Wenn man nun aber mehr am Makro interessiert ist, als am Hintergrund müsste das Canon doch die bessere Wahl sein?!
Oder sieht das Bokeh so viel schlechter aus beim Canon, als beim Tamron.
Hallo Patrick,
das Bokeh spielt hauptsächlich dann eine Rolle, wenn Du ein Insekt gegen einen tief gestaffelten Raum fotografieren willst/kannst. Da Du ja nicht den gesamten Wald hinter der Motivebene roden kannst, hilft Dir da schon ein lichtstaärkeres Objektiv mit einem guten Bokeh (obwohl das nicht allein vom Objektiv selber abhängig ist, sondern auch vom Sensorformat).
Allerdings spielt diese Objektiveigenschaft auch stark abgeblendet noch eine Rolle, manche Linsen erzeugen einen seltsam unruhigen Hintergrund. Da hilft nur, im Internet möglichst viele Beispielbilder anzuschauen (z.B. in den Canon-Gallerien im dslr-Forum).
Dann kommt aber noch die Beleuchtung hinzu; möchtest Du schöne "luftige" Farben, dann musst Du zu Zeiten der Kältestarre früh morgens los; bei Kunstlicht brauchst Du aber eine gute (Makro-)Blitzanlage, denn sonst versinkt der Hintergrund im Schwarz; mit nur einem Systemblitz brauchst Du Dich dann nicht mehr ums Bokeh zu sorgen, das gibt es dann nämlich nicht mehr.
Oft aber sitzen die Insekten so, dass man keine unendliche Weite dahinter hat; dann braucht man ein lichtstarkes Makro (z.B. F2.0), das kann teuer werden. Und Du musst Dich entscheiden: Je nach AM gilt es abzuwägen, ob man für viele Details die Schärfentiefe maximieren will/muss oder für das Bokeh darauf verzichtet (ich habe mich deshalb für einen Mittelweg entschieden: etwas auf AM verzichtet (also allein vom Objektiv maximal Objektfeldabmessungen Diaformat bzw. 1:2FT), also ein 50er (an der Kamera 100 mm KB) statt eines als 35 Makros und dafür lieber verwendbare F2.0, die ich gerade bei einem Porträt-Tanz-Workshop auch gut unter "Normalbedingungen" einsetzen konnte.
Es gibt also nicht das optimale Objektiv, sondern immer nur eine Lösung passend zu den eigenen Vorlieben; ansonsten wäre der Gebrauchtmarkt ja längst ausgetrocknet.
viele Grüße
Michael Lindner
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Servus Florian
Vorausschicken will ich, ich kenne weder das eine noch das andere, aber ....
Wenn du liebend gerne Freihand fotografierst und das Geld auf der Seite hast würde ich mir das IS kaufen ....
Auch in Hinblick auf deinen Südamerika-Aufenthalt ... du wirst sicher nicht auf den Touren ein Stativ mitschleppen wollen
Darf ich Fragen ... wo geht`s den hin ?
Liebe Grüsse
Helmut
Vorausschicken will ich, ich kenne weder das eine noch das andere, aber ....
Wenn du liebend gerne Freihand fotografierst und das Geld auf der Seite hast würde ich mir das IS kaufen ....
Auch in Hinblick auf deinen Südamerika-Aufenthalt ... du wirst sicher nicht auf den Touren ein Stativ mitschleppen wollen
Darf ich Fragen ... wo geht`s den hin ?
Liebe Grüsse
Helmut
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- Vorname: Uwe
Hi Florian,
nimm das LIS, das ist auch abgedichtet gegen Feuchtigkeit und allgemein optisch ein Stück besser geworden. Das Bokeh ist viel schöner als beim alten, hat eigentlich nur Vorteile und noch den IS dazu.
Gruß
Uwe
nimm das LIS, das ist auch abgedichtet gegen Feuchtigkeit und allgemein optisch ein Stück besser geworden. Das Bokeh ist viel schöner als beim alten, hat eigentlich nur Vorteile und noch den IS dazu.
Gruß
Uwe
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