Leichtes Objektiv für Schmetterlinge

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Sven A.
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Beitragvon Sven A. » 2. Nov 2013, 19:20

Moin Jo,
willkommen im Forum!
Der Abstand vom 100er zum 135er ist ja nicht sehr groß.
Ich kenne das Objektiv nicht aber es macht für mich nicht so wirklich Sinn.
Ich vermute mal, dass du mit dem 135er auch keinen Mindestabstand von 1,5 m hinbekommst,
zumindest nicht, wenn du sie formatfüllend auf den Sensor bekommen möchtest.
Das Objektiv mit Zwischenringen und 2xKonverter?
Da stellt cih auch die Frage, ob dein Konverter mit dem Objektiv harmoniert.

Billiger ist es auf jeden Fall, deine Strategie bei der Annäherung an die Falter zu ändern,
bzw. zu verfeinern ;-)
Viele hier im MF bekommen das auch mit 90mm hin.

Ich schätze das so ein:
- entweder Gewicht schleppen
- oder besser anschleichen
- oder auf Systemkamera mit kleinen leichten Objektiven und Cropfaktor 2 umsteigen

Bin gespannt auf andere Meinungen.

Gruß
Sven
ᘿS ᒪᘿᗷᘿ ᕲᓰᘿ ᐺᓰᘿᒪᖴᗩᒪᖶ ᑘᘉᕲ ᕲᘿᖇ ᗩᒪᑘᕼᑘᖶ!
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Beitragvon wolfram schurig » 2. Nov 2013, 21:36

Hi Jo!

Du kannst die Physik nicht aushebeln! Große Abstände kriegst du nur mit langen Brennweiten und die wiegen! Das einzige Objektiv, das den von dir genannten ANforderungen entspricht ist ein 300er. Aber das 300/2.8 würde wegen der zu großen Naheinstellgrenze nur mit Konverter gehen und ist seeehr schwer und seeeeeeeeeeer teuer. Das 300/4 hat eine sehr gute Naheinstellgrenze und das Gewicht ist noch zu verkraften. Optsch ist es über jeden Tadel erhaben. Für große Tagfalter, wie Du sie nennst, reicht der erreichbare ABM auch ohne Zwischenringe.

LGr

Wolfram
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Re: Leichtes Objektiv für Schmetterlinge

Beitragvon Freddie » 2. Nov 2013, 21:52

dictamnus hat geschrieben:hallo,

ich suche ein möglichst

leichtes und lichtstarkes objektiv um schmetterlinge an blüten möglichst formatfüllend (an canon 60D und 5D3) abzubilden.

die schmetterlinge sind ca. 3-6 cm groß und idr. schreckhaft (schillerfalter, eisvögel,...).



Hallo Jo,

deine Angaben machen wenig Sinn.
Die genannten Falter sind viel größer (ca. 7-10 cm) und sitzen NIE an Blüten.

Davon abgesehen reicht das 100er Makro für Falter dieser Größenordnung ganz gut aus.

Für kleinere aktive Falter kommst du um ein größeres schwereres Objektiv kaum herum.
Die große BW ist definitiv ein Vorteil und vermeidet den manchmal entscheidenden Schritt, der das Motiv letztlich verscheuchen würde.

Fazit: Für große Falter reicht das 100er.
Für kleine Falter musst du ein schwereres Gewicht in Kauf nehmen, wenn du nicht ganz nah heran willst.

Ich verwende übrigens erfolgreich ein Tamron 180 Makro mit ca. 900 Gramm.
Meine Kritiken spiegeln nur meine persönliche Ansicht wider.
Sie sollen helfen, sind aber völlig unverbindlich und keinesfalls böse gemeint.
Alle hier von mir gezeigten Bilder dürfen ungefragt für die Artengalerie verwendet werden.
Liebe Grüße und allzeit Gut Licht, Friedhelm.

Hier könnt Ihr meine Homepage besuchen: http://freddies-makro-blog.blogspot.de/
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Beitragvon ji-em » 2. Nov 2013, 22:33

(Der Inhalt dieses Beitrags wurde auf Wunsch des Benutzers vom Administrator entfernt)
Vergleichen macht vieles klar ... ! :-)
Mein Kommentar wiederspiegelt nur meine momentane, bescheidene, persönliche Meinung.
Bitte, auf kein Fall, persönlich auffassen auch wenn ich mich irreführend mitgeteilt habe.
Ich lese lieber 2-3 aufrichtige, negative Kommentare ... als gar keine ! :-)
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Beitragvon Benjamin » 3. Nov 2013, 08:12

Hallo Jo,

die leichteste Möglichkeit für wirklich großen Abstand bei formatfüllender Abbildung ist mMn das 180er Tamron mit 2x Konverter.
Damit kommst du auf fröhliche 360mm Brennweite, max. ABM von 2:1 und die Bildqualität ist auch noch in Ordnung, wenn auch schlechter als ohne Konverter.

Diese Bilder (die von mir) sind u. a. damit entstanden:
http://www.makro-forum.de/fpost751510.html#751510
http://artengalerie.makro-forum.de/thum ... ?album=796
http://artengalerie.makro-forum.de/disp ... 1385&pos=0
http://artengalerie.makro-forum.de/disp ... 1385&pos=1
http://www.makro-forum.de/fpost625656.html#625656

Hat aber auch Nachteile:
Der AF ist unbrauchbar, Offenblende ist f/7,1 und freihand ist ohne Blitz nicht viel zu holen.

Dafür ist das Objektiv v. a. gebraucht richtig günstig.
Viele Grüße,
Benjamin
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Beitragvon MarcusFehde » 3. Nov 2013, 08:22

Hallo Jo,

das mit dem "zu nahe dran müssen" würde ich noch einmal überdenken. Zum einen siehst Du hier im Forum sehr viele Fotos, auch von eher scheuen Insekten, die mit Brennweiten um 100mm oder kürzer gemacht wurden. Zum anderen hat eine größere Brennweite bzw. ein größerer Abstand auch einige Nachteile. Das Gewicht, wie Du selber gesagt hast, ist einer davon. Damit verbunden wird es auch schwieriger (wenn auch nicht unmöglich) freihand zu fotografieren. Des Weiteren bedeutet der größere Abstand das Dir viel häufiger ein störender Grashalm, Zweig, ... in die Quere kommen kann/wird.
Du solltest Dich lieber mit den Insekten beschäftigen, die Du fotografieren möchtest. Du wirst sehen, dass die Kenntnis über ihre Eigenschaften Dir dabei helfen wird Dich ihnen deutlich anzunähern. Als Einstieg hierzu gibt es einen ganz interessanten Artikel von der Mikrobiologischen Vereinigung München: http://www.klaus-henkel.de/flucht.html

Viele Grüße,
Marcus
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Beitragvon Benjamin » 3. Nov 2013, 08:45

MarcusFehde hat geschrieben:http://www.klaus-henkel.de/flucht.html


Servus Marcus,

dieses "Machwerk" wird zwar gern zitiert, ich halte trotzdem nichts davon.

Auch wenn die Ausführungen zur Theorie des Fluchtverhaltens durchaus zutreffen, so fällt eines unter den Tisch:
Bei vielen Insekten ist es schwierig bis unmöglich, sich so langsam und ohne zu schwanken anzunähern, daß der Fluchtreflex nicht ausgelöst wird.
Hier macht ein Teleobjektiv das Knipsen deutlich leichter.

Außerdem verlassen viele Insekten, z. B. Falter, Schwebfliegen, Bienen, Wollschweber ihren Ansitz auch gerne mal, wenn Schatten auf sie fällt.
Mit einem 50er passiert das schnell, mit dem Tele hat man da mehr Spielraum und dementsprechend mehr brauchbare Bilder.
Viele Grüße,
Benjamin
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Beitragvon Sven A. » 4. Nov 2013, 00:26

Moin Jo,
sicherlcih gibt es sehr schreckhafte Falter und gemütliche ebenso.
Bezüglich des Abschattens gibt es hier im MF oft sehr unterschiedliche Erfahrungen.
Ich bin mir sicher, dass wir den Auslöser des Fluchreflexes nicht immer korrekt bestimmen können.
Ich fände es sehr interessant und es könnte auch sehr Lehrreich sein, wenn wir diese Erfahrungen zusammentragen.
Oft sehen wir Zusammenhänge, wo keine sind.
So glaube ich zu wissen, dass der Russische Bär sehr auf Geräusche reagiert, wei ich diese Erfahrung dreimal machte, bei nur drei Begegnungen mit ihm. Das kann aber auch Zufall gewesens ein ;-)
Wir sollten in diesem Winter diese Dinge artspezifisch zusammentragen, in einem eigenen Thread.

Viele Grüße
Sven
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Beitragvon Safari » 4. Nov 2013, 23:02

Hallo Jo,

das Bild ist mit einer Olympus E-3 und dem 50-200 mm SWD gemacht. Ich finde diese Brennweite für Schmetterlinge sehr gut.
Dateianhänge
Kamera: E-3
Objektiv: 50-200 SWD:
Belichtungszeit: 1/400:
Blende: 3,5:
ISO: 500:
Beleuchtung: Tageslicht
Aufnahmedateiformat (RAW/JPG) RAW
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Höhe):
Stativ:
---------
Aufnahmedatum:
Region/Ort: Teneriffa
vorgefundener Lebensraum:
Artenname:
kNB
sonstiges:
Monarch.jpg (176.62 KiB) 934 mal betrachtet
Monarch.jpg
Gruß

Wolfgang

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