Bitte um Hilfe beim Stacken

Balgengeräte, Zwischenringe, Nahlinsen etc.
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Guppy
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Beitragvon Guppy » 6. Sep 2013, 17:55

Hallo Werner

herzlich willkommen im Forum
und natürlich bei den Stackern.

So vom Schiff aus gesehen, ist dein Stack schon recht gut gelungen.
Sei dir bewusst, dass die Stacks,
so wie sie hier gezeigt werden selten das Ergebnis der
Stackingsoftware sind.
Die Bilder müssen bearbeitet werden.
Retusche, Tonwert und Schärfung.
Ich weiss Mikroskopiker mögen das nicht so.

Ich passe bei meinen Bildern auch die Farbe,
deren Lebendigkeit, Helligkeit (lokal),
Kantenschärfe usw. an.

Verwendet man diese Möglichkeiten zurückhaltend,
dann macht dies die wissenschaftliche Aussage eines Bildes,
sicher nicht, zu nichte.

Kurt
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makrosucht
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Beitragvon makrosucht » 7. Sep 2013, 09:13

Hallo,

Grundsätzlich finde ich das Bild auch gut gelungen. Es fehlt nur noch der Freinschliff.

Man könnte sicherlich mit Bildbearbeitung noch was rausholen.

Dazu habe ich den Eindruck das der eine Blitz nicht reicht.

Links unten ist es zu Hell geworden, von da kommt das meiste Licht. Rechts oben ist dann das Bild zu Dunkel geworden.

Mit zwei Blitzen wäre die Ausleuchtung sicherlich gleichmäßiger. Das Licht sollte sehr Diffus sein. Du kannst Papier, weiße Kunststoffbecher, Ping pong Bälle o. ä. verwenden.

hier habe ich mein Setup vorgestellt, vielleicht kannst du daraus ja was mitnehmen oder auf deine gegebenheiten anpassen:

KLICK

Zu Deiner Frage in dem anderen Thema, wegen den Nikon Zangenblitzkit.

Ich verwende das R1 Kit unter anderem und bin damit sehr zufrieden. Bei normalen Makros machen diese Blitze ein super weiches Licht in verbindung mit den Ultranahbereichs vorsätzen. Die Bilder wirken teils als hätte man sie im Studio gemacht unter weichem Licht von Softboxen.

Das ganze Kit ist sehr umfangreich und meiner meinung nach sein Geld wert. Im Micro bereich nutzt das ganze Kit einem aber nichts. Man kann die Zangen nicht vorne am Microskop objektiv befestigen, sondern man stellt die Blitze auf die mitgeblieferten Füße. Somit könnte man jeden anderen Blitz auch verwenden. Die Großen Blitze haben dazu sicherlich noch kürzere Abbrennzeiten, bei den SBR200 ist das nicht so detailiert in der Anleitung angegeben wie bei den Großen. Es funktioniert aber. Ich mag die beiden kleinen Blitze weil die einfach nicht so viel Platz wegnehmen wie die beiden SB910. Die beiden großen sind vooool die klopper...

Da du die d3200 verwendest, würde ich Dir nicht zu diesem Blitzkit raten. Deine Kamera ist nicht in das CLS system von Nikon intregriert und kann nicht als commander agieren, somit müßtest Du das R1 C1 Kit nehmen das die steuereinheit SU800 beinhaltet. Erst über diese Steuereinheit könnte deine Kamera die blitze überhaupt zünden. Den SU800 könnte man auch wenn man die beiden SBR200 haben möchte auch durch z. b. einen SB910 ersetzen, denn dieser kann auch die master steuerung übernehmen.

Ich glaube Du wärst in allen Fällen Günstiger wenn du dir einfach einen zweiten Metz blitz holen würdest und hättest am ende dann den gleichen effekt.
Cheeeeeers....Alex :-)

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Beitragvon eRPe » 7. Sep 2013, 17:17

Hallo Werner,

OK, vom Mikroskop aus,
das machen andere hier ja auch
mit super Ergebnissen.

Um die Qualität zu beurteilen,
sollten die Bilder sowohl von
den Pixeln (max. 1200) als auch
von den kB (max. 500) größer sein.

Das erste sieht aber schon besser aus
und das zweite finde ich gut geworden.

Kann es sein, dass das Licht an den
Mirkoskopteilen reflektiert wird und
es so zu Streulicht kommt, nur so eine Vermutung.
Vielleicht hilft es da, den Difusor
möglichst nah am Motiv anzubringen.

Gruß
Reiner

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