technisch sauber, auch vom Motiv her eher selten gezeigtes Bienchen, daher fällt es mir leicht, mich zu begeistern.
Ich sehe das mit der Reduzierung des Blaukanals etwas differenziert, je nach dem was ich eigentlich erreichen möchte. Soll es ein Foto sein, auf dem bestimmungsrelevante Merkmale zur Geltung kommen oder die Situation so zeigen,wie ich sie vorgefunden habe und die Bestimmungsmerkmale eher nebensächlich erscheinen.
Ich möchte gerne ein Beispiel anführen , um die Sache zu verdeutlichen. Im guten,alten Bellmann " Libellenführer" ist ein analog geschossenes Pic eines Weibchens der Blutroten Heidelibelle zu sehen, welches von der Unterseite her, sehr bläulich erscheint. Wie das eben so bei vielen Fotografen üblich ist, werden Arten gerne rein nach Bildvergleichen bestimmt, ohne sich die eigentlichen Merkmale durch zu lesen. Was meinst wie oft ich schon gelesen habe, " nee, die Blutrote ist es nicht,weil die von unten blau ist und die Gezeigte weiß"
LG Andreas



