Das Komprimieren ist ja immer ein Thema, die richtige Größe ist bei mir kein Problem, sondern es gibt bei mir Farbverfälschungen durchs komprimieren. Sowohl wenn ich den Weg über Photoshop "Für's Web speichern" gehe, als auch, wenn ich die zeitaufwändigere Methode über "machmichpassig" (http://photon.mach-mich-passig.de/upload2.php) wähle. Das bringt mich schier zur Verzweiflung, da ich schon versuche die Bilder vorher zu überlichten und die Sättigung rauszunehmen um dann später wieder bei dem Punkt zu sein wo ich eigentlich hinwill.
1. Bild zeigt das Problem über den Photoshop-Weg (Ursprungsbild/Speicherdialog)
2. Bild zeigt das Problem über den Machmichpassig-Weg (vorher/nacher)
Es sind jeweils Screenshots.
Weiss jemand Rat?
Problem mit Jpeg-Komprimierung...
- Tobias Günnemann
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Problem mit Jpeg-Komprimierung...
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sonstiges: - screenshot photoshop.jpg (175.34 KiB) 1691 mal betrachtet
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Liebe Grüße,
Tobias
Canon 70d, Tokina 100mm, 2,8
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Ralph Budke
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Ralph Budke
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Danijel hat geschrieben:Ich fotografiere immer im Adobe RGB.
wahrscheinlich liegts daran... Dann werde ich das nächste mal die datei erst in SRGB umwandeln.
Hallo Danijel
In Adobe RGB zu fotografieren und die RAW Datei zu bearbeiten macht nur Sinn wenn Du sie
auch in den Farbraum Drucken kannst.
Wenn Du überwiegend für das Web fotografierst, ist es sinnvoll in sRBG zu fotografieren und
auch bearbeiten, da das Web (Monitor usw.) nur RGB sprich sRGB zeigen kann.
-
Ralph Budke
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Hier noch mal ein Interessanter Bericht, vielleicht hilft er ja.
RAW vs. JPEG & sRGB vs. Adobe RGB
Jede zweite Woche liest man auf irgendeinem Photoblog einen Beitrag zu diesem
Thema. Und eigentlich ist die Antwort immer die gleiche. Deswegen werde ich ein
wenig anders an das Thema herangehen und anstatt zu erklären was “besser” ist,
euch einen Eindruck davon zu ermitteln was besser für eure Ansprüche ist.
Die Hardcore Photografen werden immer antworten: “Natürlich RAW mit Adobe RGB”
und damit haben sie auch eigentlich recht, allerdings ist das eine Gruppe von
Photografen die einen sehr hohen Anspruch an ihre künstlerische Freiheit haben
und die Bilder zudem oft in den Druck geben.
Wenn man im RAW-Modus fotografiert, ist die Einstellung des Farbraums in der
Kamera vollkommen egal, da dieser später im RAW- Verarbeiter (Camera RAW,
Aperture, Lightroom, etc) eingestellt werden kann. Die Einstellung in der Kamera ist
folglich nur dann interessant wenn JPEGs fotografiert werden.
Für Anfänger kann RAW + Adobe RGB oft die falsche Wahl sein, denn:
* Die Bilder sehen im RAW Converter nicht so aus wie “geplant”. Es ist also mehr
Arbeit notwendig und die spezifischen Einstellungen während des fotografierens
sind weniger permanent.
* Ins Internet hochgeladene Bilder mit Adobe RGB sehen für 95% der Leute
anders aus, da die meisten Browser keine Farbraumverwaltung unterstützen oder
diese Standardmäßig ausgeschaltet haben. Eure Adobe RGB Bilder werden also
vom Browser als sRGB interpretiert und die Farben sehen nicht original aus.
* Der Buffer einer Anfänger DSLR ist viel kleiner als bei einer Profikamera. Das
bedeutet, das Serienbildaufnahmen bei RAW langsamer sind und nicht soviele Bilder
am Stück gemacht werden können. RAW Dateien sind ca. 5 mal größer als JPEGs.
Trotzdem ist RAW das bessere Format, da es nicht komprimiert ist wie ein JPEG.
Zwar kann man in den neueren Versionen von Camera RAW auch JPEGs laden,
allerdings ist nicht das selbe Ausmaß an Veränderungen möglich.
Für Photobearbeiter, die viel mit ihren Photos spielen und diese manipulieren und
auch gewillt sind viel Arbeit und Zeit aufzuwenden, ist RAW + Adobe RGB die bessere Wahl.
Für Photografen die vor allem gerne fotografieren aber kein Interesse daran haben
nacher noch Stunden am Computer zu verbringen, ist JPEG die bessere Wahl. Der
Farbraum hängt hier davon ab, ob die Bilder für den Druck(AdobeRGB) oder fürs Web(sRGB) bestimmt sind.
RAW vs. JPEG & sRGB vs. Adobe RGB
Jede zweite Woche liest man auf irgendeinem Photoblog einen Beitrag zu diesem
Thema. Und eigentlich ist die Antwort immer die gleiche. Deswegen werde ich ein
wenig anders an das Thema herangehen und anstatt zu erklären was “besser” ist,
euch einen Eindruck davon zu ermitteln was besser für eure Ansprüche ist.
Die Hardcore Photografen werden immer antworten: “Natürlich RAW mit Adobe RGB”
und damit haben sie auch eigentlich recht, allerdings ist das eine Gruppe von
Photografen die einen sehr hohen Anspruch an ihre künstlerische Freiheit haben
und die Bilder zudem oft in den Druck geben.
Wenn man im RAW-Modus fotografiert, ist die Einstellung des Farbraums in der
Kamera vollkommen egal, da dieser später im RAW- Verarbeiter (Camera RAW,
Aperture, Lightroom, etc) eingestellt werden kann. Die Einstellung in der Kamera ist
folglich nur dann interessant wenn JPEGs fotografiert werden.
Für Anfänger kann RAW + Adobe RGB oft die falsche Wahl sein, denn:
* Die Bilder sehen im RAW Converter nicht so aus wie “geplant”. Es ist also mehr
Arbeit notwendig und die spezifischen Einstellungen während des fotografierens
sind weniger permanent.
* Ins Internet hochgeladene Bilder mit Adobe RGB sehen für 95% der Leute
anders aus, da die meisten Browser keine Farbraumverwaltung unterstützen oder
diese Standardmäßig ausgeschaltet haben. Eure Adobe RGB Bilder werden also
vom Browser als sRGB interpretiert und die Farben sehen nicht original aus.
* Der Buffer einer Anfänger DSLR ist viel kleiner als bei einer Profikamera. Das
bedeutet, das Serienbildaufnahmen bei RAW langsamer sind und nicht soviele Bilder
am Stück gemacht werden können. RAW Dateien sind ca. 5 mal größer als JPEGs.
Trotzdem ist RAW das bessere Format, da es nicht komprimiert ist wie ein JPEG.
Zwar kann man in den neueren Versionen von Camera RAW auch JPEGs laden,
allerdings ist nicht das selbe Ausmaß an Veränderungen möglich.
Für Photobearbeiter, die viel mit ihren Photos spielen und diese manipulieren und
auch gewillt sind viel Arbeit und Zeit aufzuwenden, ist RAW + Adobe RGB die bessere Wahl.
Für Photografen die vor allem gerne fotografieren aber kein Interesse daran haben
nacher noch Stunden am Computer zu verbringen, ist JPEG die bessere Wahl. Der
Farbraum hängt hier davon ab, ob die Bilder für den Druck(AdobeRGB) oder fürs Web(sRGB) bestimmt sind.
- SunTravel
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- Vorname: Uwe
Das hat Ralph schon gut beschrieben, mit sRGB gibts die wenigsten Probleme, auch beim Druck mit dem Tintenpi... oder beim Ausbelichten.
Dazu kommt noch das es nur wenige professionelle Monitore gibt die Adobe RGB überhaupt darstellen können. Viele Monitore der Consumerklasse schaffen noch nichtmals den vollen sRGB Farbraum.
Gruß
Uwe
Dazu kommt noch das es nur wenige professionelle Monitore gibt die Adobe RGB überhaupt darstellen können. Viele Monitore der Consumerklasse schaffen noch nichtmals den vollen sRGB Farbraum.
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Wer kritisch Bilder löscht, steigert die durchschnittliche Qualität seiner Bildersammlung
Die Größe des Weltalls wird nur durch die Größe der menschlichen Dummheit übertroffen
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- Tobias Günnemann
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- Vorname: Tobias
Dank an Ralph und die anderen für die Tipps...
Leider komme ich nicht gut weiter...
Also: Ich fotografiere in sRGB, exportieren ein Tiff von Aperture als sRGB, dann öffne ich es in Photoshop und oben steht dann RGB/16
Die Farben werden aber korrekt dargestellt. Wenn ich fürs Web speichere, habe ich es zumindest hinbekommen, dass mir Photoshop auch in diesem Dialog die Farben korrekt darstellt. Wenn ich nun exportiere, wird mir die Datei, wenn ich sie in Photoshop öffne immer noch in der korrekten Farbe angezeigt. Wenn ich sie aber dann über ein anderes Programm anschaue ist wieder die Farbverfälschung drin. Dies passiert übrigens auch mit nem RAW. Habe auch versucht die Datei ins sRGB in Photoshop zu konvertieren, aber oben in der Datei steht dann immer noch RGB. IDie Datei heisst dann sogar sRGB, aber daneben steht wieder RGB.
Bin echt ratlos.
Leider komme ich nicht gut weiter...
Also: Ich fotografiere in sRGB, exportieren ein Tiff von Aperture als sRGB, dann öffne ich es in Photoshop und oben steht dann RGB/16
Die Farben werden aber korrekt dargestellt. Wenn ich fürs Web speichere, habe ich es zumindest hinbekommen, dass mir Photoshop auch in diesem Dialog die Farben korrekt darstellt. Wenn ich nun exportiere, wird mir die Datei, wenn ich sie in Photoshop öffne immer noch in der korrekten Farbe angezeigt. Wenn ich sie aber dann über ein anderes Programm anschaue ist wieder die Farbverfälschung drin. Dies passiert übrigens auch mit nem RAW. Habe auch versucht die Datei ins sRGB in Photoshop zu konvertieren, aber oben in der Datei steht dann immer noch RGB. IDie Datei heisst dann sogar sRGB, aber daneben steht wieder RGB.
Bin echt ratlos.
Liebe Grüße,
Tobias
Canon 70d, Tokina 100mm, 2,8
Tobias
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Ralph Budke
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