Entgegen meinen Gewohnheiten, war ich vor ca. 4 Wochen mal mit einem Stativ unterwegs.
Meine ersten Versuche, zeigten mir sehr schnell, das ich mich in eine ganz andere Welt begebe.
So die Makrofotografie zu betreiben, ist sehr aufwendig und braucht Geduld und sehr viel Übung !
Ankunft im Moor : gegen 5.50 , was schon etwas spät war.....
Noch eine Stunde früher wäre besser gewesen.
Dann der Schock,- an den sonst so belebten Plätzen gab es nichts, aber auch gar nichts zu finden.
Erst einige hunderte Meter weiter gab es die ersten Opfer... davon aber später mal mehr.
Zum Ende hin, fand ich u.a. diese schöne Schrecke, die mir auch noch den Gefallen tat, ruhig sitzen zu bleiben,
wenn auch sehr versteckt....
Roesels Beißschrecke
-
traveler57
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Roesels Beißschrecke
Hallo, Bernd,
die Schrecke hast du schön in ihrem natürlichen Umfeld
abgelichtet. Das Licht war schon ein bisschen hart, was
für starke Hell-/Dunkelkontraste im HG gesorgt und ihn
relativ unruhig gemacht hat. Auf der Schrecke gefällt
mir das Licht aber gut, das hast du belichtungsmäßig
gut hinbekommen und die Schärfe passt. Der Fühler ist
oben leider angeschnitten. Nach unten ist ja noch
genügend Platz, also hätte ich das Bildfeld noch mehr
nach oben verschoben. Trotz aller genannten Ver-
besserungsvorschläge und Anmerkungen gefällt mir
dein Bild aber so, wie es ist, gut. Der Stativeinsatz
ist - wenn man ihn regelmäßig macht - so, wie das
Schalten im Auto. Irgendwann geht er in Fleisch und
Blut über
.
PS: Sehe gerade - fehlt der Schrecke das vordere
Sprungbein? Du kannst es wahrscheinlich im Original
noch besser erkennen. Ich habe auch schon öfter
Schrecken mit fehlendem Sprungbein vor der Linse
gehabt, deshalb ist es mir wahrscheinlich aufgefallen.
die Schrecke hast du schön in ihrem natürlichen Umfeld
abgelichtet. Das Licht war schon ein bisschen hart, was
für starke Hell-/Dunkelkontraste im HG gesorgt und ihn
relativ unruhig gemacht hat. Auf der Schrecke gefällt
mir das Licht aber gut, das hast du belichtungsmäßig
gut hinbekommen und die Schärfe passt. Der Fühler ist
oben leider angeschnitten. Nach unten ist ja noch
genügend Platz, also hätte ich das Bildfeld noch mehr
nach oben verschoben. Trotz aller genannten Ver-
besserungsvorschläge und Anmerkungen gefällt mir
dein Bild aber so, wie es ist, gut. Der Stativeinsatz
ist - wenn man ihn regelmäßig macht - so, wie das
Schalten im Auto. Irgendwann geht er in Fleisch und
Blut über
PS: Sehe gerade - fehlt der Schrecke das vordere
Sprungbein? Du kannst es wahrscheinlich im Original
noch besser erkennen. Ich habe auch schon öfter
Schrecken mit fehlendem Sprungbein vor der Linse
gehabt, deshalb ist es mir wahrscheinlich aufgefallen.
Liebe Grüße Gabi
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Roesels Beißschrecke
guten abend bernd,
eine horvorragende schärfe auf deiner beißschrecke - SO möchte ich auch mal Makro können !
Schönen Abend
Liebe Grüße Brigitte
eine horvorragende schärfe auf deiner beißschrecke - SO möchte ich auch mal Makro können !
Schönen Abend
Liebe Grüße Brigitte
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- Vorname: Enrico
Roesels Beißschrecke
Hallo Bernd,
die habe ich schon ein paar Mal bei uns gesehen, aber ein Bild
hat mir noch keine von denen gegönnt
Deine Aufnahme ist ganz schick.
Eine schöne klassische Seitenansicht.
Hast eine gute Schärfe erreichen können.
Ich persönlich würde von der rechten unteren Ecke noch ins Bild schneiden.
Der angeschnittene Fühler ist schade, das Umfeld ist recht dominant, aber es ist halt ein NB.
Das Sprungbein, welches man auf den ersten Blick nicht sieht, ist wohl nur nach unten abgelassen.
Der stramme Schenkel ist ja sichtbar
Habe mir dein Beisschreckenbild gern angesehen.
die habe ich schon ein paar Mal bei uns gesehen, aber ein Bild
hat mir noch keine von denen gegönnt
Deine Aufnahme ist ganz schick.
Eine schöne klassische Seitenansicht.
Hast eine gute Schärfe erreichen können.
Ich persönlich würde von der rechten unteren Ecke noch ins Bild schneiden.
Der angeschnittene Fühler ist schade, das Umfeld ist recht dominant, aber es ist halt ein NB.
Das Sprungbein, welches man auf den ersten Blick nicht sieht, ist wohl nur nach unten abgelassen.
Der stramme Schenkel ist ja sichtbar
Habe mir dein Beisschreckenbild gern angesehen.
LG Enrico
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Il-as
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Roesels Beißschrecke
Hallo Bernd,
schön, dass du die schöne Schrecke erwischt hast. Einmal habe ich sie auch "einfangen" können ohne Stativ und den daraus resultierenden Unschärfen.
Mit einem normalen Stativ fühle ich mich "auf der Jagd" nach Motiven eingeschränkt. Man kann oft nicht schnell genug reagieren
Ich überlege, es mit einem Einbein- oder Schnurstativ zu versuchen.
L.G. Astrid
schön, dass du die schöne Schrecke erwischt hast. Einmal habe ich sie auch "einfangen" können ohne Stativ und den daraus resultierenden Unschärfen.
Mit einem normalen Stativ fühle ich mich "auf der Jagd" nach Motiven eingeschränkt. Man kann oft nicht schnell genug reagieren
Ich überlege, es mit einem Einbein- oder Schnurstativ zu versuchen.
L.G. Astrid
Meine Bilder stelle ich für die Artengalerie gerne zur Verfügung.
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
Søren Kierkegaard (1813-1855)
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Roesels Beißschrecke
traveler57 hat geschrieben:Quelltext des Beitrags So die Makrofotografie zu betreiben, ist sehr aufwendig und braucht Geduld und sehr viel Übung !
Hallo Bernd,
mein Standardspruch ist bei dieser Gelegenheit:
Nur wer alles beherrscht hat eine Wahl
Ich kämpfe zZ mit dem Einbein
In der Besprechung kann ich mich Gabi sehr gut anschließen.
Il-as hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Ich überlege, es mit einem Einbein- oder Schnurstativ zu versuchen.
Hallo Astrid,
hast du diesen Thread schon gefunden?
https://www.makro-forum.de/ftopic47332.html
lG
Conny
- hinfallen - aufstehen - Krönchen richten - weitergehen -
„Die Abende im Garten sind so schön, daß ich mich nicht entschließen konnte, mich an den Schreibtisch zu setzen“ – Max Liebermann, 1911.
Conny
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ji-em
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Roesels Beißschrecke
Hoi Bernd,
Tja ...mir erging es vor einige Tagen auch so, als ich ein kleines Feuchtbiotop
besuchte ... Kein Tropf Wasser mehr !
Deine Schrecke hat geduldig posiert und du hast deine Chance bestens gepackt.
Das Umfeld ist zwar unruhig ... die Schärfe auf die Schrecke zieht das Auge aber
sehr gut an und da kann man sich dann halten ...
Das Gräschen vor der Schrecke wurde ich noch unscharf machen.
Sonst ... tiptop.
Gruss,
Jean
Tja ...mir erging es vor einige Tagen auch so, als ich ein kleines Feuchtbiotop
besuchte ... Kein Tropf Wasser mehr !
Deine Schrecke hat geduldig posiert und du hast deine Chance bestens gepackt.
Das Umfeld ist zwar unruhig ... die Schärfe auf die Schrecke zieht das Auge aber
sehr gut an und da kann man sich dann halten ...
Das Gräschen vor der Schrecke wurde ich noch unscharf machen.
Sonst ... tiptop.
Gruss,
Jean
Vergleichen macht vieles klar ... ! 
Mein Kommentar wiederspiegelt nur meine momentane, bescheidene, persönliche Meinung.
Bitte, auf kein Fall, persönlich auffassen auch wenn ich mich irreführend mitgeteilt habe.
Ich lese lieber 2-3 aufrichtige, negative Kommentare ... als gar keine !
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Il-as
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- Vorname: Astrid
Roesels Beißschrecke
Corela hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Hallo Astrid,
hast du diesen Thread schon gefunden?
ftopic47332.html
Hallo Conny,
ja, das hatte ich teilweise gelesen. Ich hatte mich aber auch schon vorher darüber informiert.
Was mir ein wenig hinderlich erscheint, ist der Umstand, dass ich viele Aufnahmen in geringer Höhe mache.
Wie will man z. B. einen Zünsler, der tief im Gras sitzt, aufnehmen, wenn ein Stativ an der Kamera hängt.
Auch einen Grashüpfer, hinter dem man schnell her ist, ist so kaum zu erwischen.
Für Motive, die still halten sicher ein großer Vorteil. Die fotografiere ich aber nicht so oft..
Mal sehen was ich ausprobiere.
L G. Astrid
Zuletzt geändert von Il-as am 18. Aug 2018, 17:36, insgesamt 2-mal geändert.
Meine Bilder stelle ich für die Artengalerie gerne zur Verfügung.
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- Corela
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- Vorname: Conny
Roesels Beißschrecke
Hallo Bernd,
bitte entschuldige, wenn ihc Astrid hier direkt antworte
Hallo Astrid,
das kann man nicht einfach pauschal beantworten.
Wenn du das 3Bein als 1Bein verwenden kannst, ist das recht schnell.
Wenn du dich ins Gras legen kannst, kein Problem das Stativ schnell zu lösen.
Bist du in einem NSG auf einem Weg, ist das Stativ, das man sehr niedrig einstellen kann besser.
Ich war in den letzten beiden Jahren meistens freihand unterwegs,
aber ich kann auch Dreibein.
Einzig Einbein mit meinem 300er ist für mich noch etwas gewöhnungsbedürftig.
Ich habe Fadenstativ ausprobiert und Kameragurt (der ist das schnellste und immer dabei),
wenn du Freihand kannst und Spaß daran hast,
dann fange damit an bzw macht einfach weiter damit.
bitte entschuldige, wenn ihc Astrid hier direkt antworte
Il-as hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Wie will man z. B. einen Zünsler, der tief im Gras sitzt, aufnehmen, wenn ein Stativ an der Kamera hängt.
Hallo Astrid,
das kann man nicht einfach pauschal beantworten.
Wenn du das 3Bein als 1Bein verwenden kannst, ist das recht schnell.
Wenn du dich ins Gras legen kannst, kein Problem das Stativ schnell zu lösen.
Bist du in einem NSG auf einem Weg, ist das Stativ, das man sehr niedrig einstellen kann besser.
Ich war in den letzten beiden Jahren meistens freihand unterwegs,
aber ich kann auch Dreibein.
Einzig Einbein mit meinem 300er ist für mich noch etwas gewöhnungsbedürftig.
Ich habe Fadenstativ ausprobiert und Kameragurt (der ist das schnellste und immer dabei),
wenn du Freihand kannst und Spaß daran hast,
dann fange damit an bzw macht einfach weiter damit.
lG
Conny
- hinfallen - aufstehen - Krönchen richten - weitergehen -
„Die Abende im Garten sind so schön, daß ich mich nicht entschließen konnte, mich an den Schreibtisch zu setzen“ – Max Liebermann, 1911.
Conny
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„Die Abende im Garten sind so schön, daß ich mich nicht entschließen konnte, mich an den Schreibtisch zu setzen“ – Max Liebermann, 1911.
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traveler57
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Corela hat geschrieben:Quelltext des Beitrags bitte entschuldige, wenn ihc Astrid hier direkt antworte
Moin Conny,
passt schon....
