Vielfrass im Rosenbusch

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AlexanderD
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Vielfrass im Rosenbusch

Beitragvon AlexanderD » 15. Feb 2011, 20:15

hallo zusammen,

ich möchte noch ein Foto mit Euch teilen, das technisch sicherlich nicht auf der Höhe ist, das aber wie ich finde einen interessanten Augenblick zeigt.

Aufgenommen auf einem Rosenbush vor der Haustür. Erst dachte ich, dass ich da eine Fliegenlarve gesehen habe. Aber seit wann krabbeln Fliegenlarven die Rosen hoch? Und seit wann fressen Fliegenlarven Blattläuse? Ich bin zwar kein Fachman was Insekten angeht, jedoch war ich schon immer diesbezüglich interessiert. Das Schauspiel war mir allerdings neu - der Räuber krabbelte zielstrebig richtung der Blattläuse und dann ging alles sehr schnell: reingebissen, Kopf hochgeworfen, die Laus runtergeschlungen und ab zur nächsten :o

Meine Kamera hatte ich da seit zwei Monaten. Habe unterschiedliche Einstellungen ausprobiert, mit Blitz und ohne, verschiedene ISO-Werte. Vielleicht hätte ich jetzt bessere Fotos hinbekommen, damals sind die meissten Fotos nichts geworden. Entweder waren sie verrauscht, oder die Schärfe saß nicht.

Vielleicht weiss jemand um welchen Räuber es sich hierbei handelt. Meinungen und Anregungen bzgl. des Fotos sind gern gesehen

schöne Grüße
Alexander
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Kamera: Pentax K-X
Objektiv: 18-55 mm
Belichtungszeit: 1/40 Sek
Blende: 11
ISO: 200
Beleuchtung: bewölkt, mit Blitz
Bildausschnitt ca.: 60%
Stativ: freihand
---------
Aufnahmedatum: 20.09.10
Region/Ort: Niedersachsen/Bockenem
Artenname: Syrphidae (Larve einer Schwebfliege)
aIMGP3156_900x600.jpg (129.34 KiB) 826 mal betrachtet
aIMGP3156_900x600.jpg
Zuletzt geändert von AlexanderD am 7. Mär 2011, 20:55, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon Segin » 15. Feb 2011, 21:24

Hallo Alexander,

ob technisch auf der Höhe oder nicht, ich finde diese aussergewöhnliche Beuteaufnahme
faszinierend. Konnte ich noch nie beobachten. Das Licht ist etwas hart, sieht fast so aus
als hättest du einen Blitz benutzt. Die Schärfe finde ich gut.

Und danke fürs Zeigen.

Gruss Urs
AlexanderD
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Beitragvon AlexanderD » 15. Feb 2011, 22:02

hallo Urs,

ja, bei diesem Bild habe ich geblitzt, habs vergessen in den Aufnahmedaten zu erwähnen.

Gibt es eigentlich Richtlinien wann ein Blitz bei Makros sinnvoll ist? Da man ja recht nah an seinem Objekt steht müsste der normale Blitz fast immer zu hell sein. Da ich keinen Diffusor und keinen Ringblitz habe versuche ich zu kompensieren, in dem ich die Blitzleistung an das Minimum runter drehe. Oft ist es dann immer noch zu hell...
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Beitragvon wolfram schurig » 15. Feb 2011, 22:22

Hi Alexander!

Coole Szene, die schwierig zu fotografieren ist! Ich finde du hast das gut hingekriegt! Irgendwie erhöht die bewegungsunschärfe am "Kopf" sogar die Dramatik!


LGr

Wolfram
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Beitragvon Lars Melzer » 16. Feb 2011, 06:59

Hallo.

Dramatische Szene die Du uns da zeigst - aber so ist es nunmal in der Natur.

Wegen den "fleischfressenden Fliegenlarven" - die Larven der Florfliegen sind Fleischfresser. Ein sehr interessantes Tier welches sehr offt bei der biologischen Schädlingsbekämpfung (wie der Marienkäfer) eingesetzt wird.

Gruß Lars
http://lars-melzer.blogspot.de/]Blog - http://www.flickr.com/photos/lars_melzer/]flickr
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Beitragvon daseff » 16. Feb 2011, 07:57

Hallo Alexander,

zuächst nochmal ein nachträgliches Herzlich Willkommen von mir, habe dein erstes Bild verschlafen :D

Die hier zeigt wirklich eine tolle Szenem auch wenn es technisch gesehen nicht ganz perfekt ist.


AlexanderD hat geschrieben:hallo Urs,
Gibt es eigentlich Richtlinien wann ein Blitz bei Makros sinnvoll ist? Da man ja recht nah an seinem Objekt steht müsste der normale Blitz fast immer zu hell sein. Da ich keinen Diffusor und keinen Ringblitz habe versuche ich zu kompensieren, in dem ich die Blitzleistung an das Minimum runter drehe. Oft ist es dann immer noch zu hell...


Eine Richtlinie gibt es natürlich nicht. Die meisten hier im Forum inkl. sind jedoch der Auffassung, den Blitz wann immer es geht nicht zu verwenden. Warum kann man auch an deinem Bild ganz gut sehen: Das Motiv ist oft sehr hell oder gar überstrahlt und der Hintergrund wird oft dunkel bis schwarz.
Ob es in diesem Fall überhaupt ohne Blitz ging, kannst nur du wissen. Ich vermute fast, dass es hier nötig war, um die Verschlusszeit so kurz wie möglich zu halten. Ansonsten würde ich dir aber generell von einem Blitzeinsatz abraten. Es ist nicht so, dass man mit Blitz keine guten Aufnahmen machen kann, dazu ist aber vor allem Erfahrung mit Blitzen erforderlich (die ich nicht habe).
AlexanderD
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Beitragvon AlexanderD » 16. Feb 2011, 14:58

hallo zusammen,

danke soweit für die Kommentare! Ja, Dramatik passt hier gut zu. Wenn ich mir das Bild anschaue, dann meine ich den letzten verzweifelten Schrei der Blattlaus zu hören, die Beinchen hilflos zur Seite gestreckt :cry: und anders als in einem Hollywood-Streifen wird kein Retter in letzter Sekunde zur Hilfe kommen...

Lars, die Florfliege wird es ja nicht sein, aber ich denke es ging Dir ja ums Prinzip. Ich habe einfach das Wort Fliege genutzt, dabei an die gemeine Fliege gedacht dessen Larven im Sommer unsere Biotonne bevölkern, und dabei all die anderen Fliegenarten ausser Acht gelassen

Tobi, das mit dem Blitz werde ich beherzigen :) Davon abgesehen, hat hier jemand Erfahrung mit Abmilderung der Blitzleistung gemacht? Man liest ja manchmal vom Butterpapier bzw. Taschentüchern die man vor den Blitz packen könnte. Was ist da dran?

schöne Grüße
Alexander
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Beitragvon Lars Melzer » 16. Feb 2011, 15:36

Hallo.

Ja, mir diente die Florfliege lediglich als Beispiel - das hier ist definitiv keine. Zur besseren Bestimmung kann ich aktuell nichts beitragen...

Gruß Lars
http://lars-melzer.blogspot.de/]Blog - http://www.flickr.com/photos/lars_melzer/]flickr
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Beitragvon nurWolfgang » 16. Feb 2011, 21:05

Hallo Alexander

eine sehr interessante Szene, auch wenn technisch noch nicht perfekt, habe leider auch nicht raus bekommen was das für ein Räuber ist. Das du keine wirkliche Makro Linse hattest hat das sicher auch nicht einfacher gemacht.

Gruß

Wolfgang
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Beitragvon AlexanderD » 16. Feb 2011, 21:52

guten Abend,

Wolfgang, das mit der Makrolinse wird noch auf sich warten lassen :(

Zwecks Bestimmung füge ich noch ein Bild an, wo man das Muster auf dem Rücken des Räubers besser sehen kann.

Edit: nach einigem Suchen im Internet denke ich, dass es sich hierbei um die Larve der Schwebfliege (mit dem sehr treffenden Beinahmen Blattlauslöwe) handeln könnte.
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Kamera: Pentax K-X
Objektiv: 18-55 mm
Belichtungszeit: 1/40 Sek
Blende: 20
ISO: 200
Beleuchtung: bewölkt, geblitzt
Bildausschnitt ca.: 50%
Stativ: freihand
---------
Aufnahmedatum: 20.09.10
Region/Ort: Niedersachsen/Bockenem
IMGP3163_900x600.JPG (354.48 KiB) 628 mal betrachtet
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