damit ihr seht, dass es kein Schnappschuss war und dass ich auch beide Augenpaare in die SE bekommen kann,
obwohl beide Falter sehr aktiv waren, lege ich heute zwei Fotos nach
Bei einem Bild war der Fuchs natürlich im Vordergrund,
so dass ich die Augen des Pfauenauges geringfügig vernachlässigt habe.
Für die "Ich will alle Augen scharf haben"-Freunde sei gesagt,
dass es in den Tiefen bereits zu Texturverlusten kam, aufgrund der erhöhten ISO
und dem anschließenden Entrauschen mit NeatImage. Darum sehen sie vielleicht nicht mehr so
scharf aus, wie sie eigentlich sind. Eventuell muss ich hier meinen Workflow ändern.
Gerne schiebe ich nochmal einen Crop nach, um alle Zweifel auszuräumen
Erwin fragte in seinem Kommentar "warum ich mir so eine schwere Aufgabe stellen würde?"
Nun mit dieser recht einfachen Frage hatte ich so meine Probleme
Die Antwort lautet: Wenn ich eine Möglichkeit sehen würde, mit einer Waschmaschine Makrofotos zu machen, dann würde ich auch das ausprobieren wollen.
Das ist zwar völlig überzeichnet, trifft die Sache aber recht gut
Obwohl mir klar ist, dass dabei keine perfekten Fotos rauskommen
und diese eher in die Kategorie Dokumentarisches gesteckt werden,
mache ich solche Fotos. In der Fotografie gibt es vermutlich auch Jäger und Sammler.
Meist gehöre ich zu den Jägern, weil es mir einfach Spaß macht und das soll es ja auch.
Es bedurfte einer mühsamen Vorbereitung, denn die Idee dazu kam mir bereits im letzten Jahr,
als ich eine schöne Wiese fand mit vielen Faltern. Dort waren solche Fotos unmöglich.
Also machte ich mir Gedanken darüber und in diesem Sommer hielt ich die Augen auf,
suchte ein kleines begrenztes Habitat mit entsprechendem Nahrungsangebot.
Mein Beruf kam mir da sehr gelegen, denn er treibt mich oft durch Feld Wald und Flur.
Nachdem ich glaubte fündig geworden zu sein, klappte es nicht, weil die Ansitze (Disteln) zu klein waren.
Nach den Disteln blühte der Wasserdost nur 50m weiter.
Nur an zwei Tagen kam es zu dieser Situation, dass verschiedene Falter sich auf einen Blütenstand niederließen.
An anderen Tagen "teilten" sie sich auf, möglicherweise weil das Nahrungsangebot noch zu "breit" war.
Nun zur Zeit gibt es ja nicht viel zu "jagen", außer vielleicht Regenbögen.
Eventuell versuche ich im nächsten Jahr ein paar Schmetterlingsfotos mit Regenbogen im HG zu machen
Viele Grüße
Sven








