Nun war es endlich so weit. Statt wie ursprünglich geplant ein Camp im Park zu nehmen, habe
ich mich dazu entschlossen in Reichweite eines Gates zu buchen. Der Vorteil war, dass ich meinen
Sohn dazu einladen konnte, sozusagen zum Preis von 2 für einen...
Der Nachteil war natürlich, dass man immer zum gleichen Gate einfuhr und auch nicht zum allerbesten
Licht bei den Tieren sein konnte, wobei es in den Tagen eigentlich weder einen gescheiten SA noch SU gab.
In Kenia ist jetzt Winter und der Wind war recht frisch bis stürmisch, so dass die Zelte in der Nacht kräftig
durchgeschüttelt wurden. Wenn man dann um 6.00 in den Landcruiser stieg, dessen Planen und Dach offen waren,
ging es bei 11 Grad und böigem Wind in Richtung Gate. Ohne Mütze und Softshelljacken wären wir verloren gewesen...
Den jungen Löwen konnten wir gleich am ersten Tag fotografieren. Er lag ganz relaxt im hohem Gras, das ausnahmsweise
mal nicht störte. Viele Bilder sind wegen dem hohen Gras nichts geworden, denn vom Dach aus wollten wir wegen
der Perspektive eigentlich nur im Notfall fotografieren.










