Ein klassisches Ohren-Portrait

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Andreas
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Ein klassisches Ohren-Portrait

Beitragvon Andreas » 9. Feb 2008, 11:01

Judasohren (Auricularia auricula-judae) sind sehr dankbare Motive, weil sie meist an mehr oder weniger dünnen Ästen wachsen, die man schön platzieren kann. Dieser etwa armdicke Ast war allerdings auf dem Waldboden festgefroren, so dass die tiefe Perspektive nicht ganz so einfach zu erreichen war.

Gruß Andreas
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Kamera: Canon EOS 350D
Objektiv: Tamron SP AF 90mm F/2,8 Di Macro 1:1
Belichtungszeit: 1/13s
Blende: F5.6, 90 mm
ISO: 100
Beleuchtung: Available Light
Bildausschnitt ca.: 100%

DFF aus 65 Aufnahmen.
Ohren256.jpg (255.86 KiB) 814 mal betrachtet
Ohren256.jpg
Im Zweifel entscheide man sich für das Richtige.
(Karl Kraus)
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Beitragvon Jürgen Fischer » 9. Feb 2008, 11:42

Hi Andreas, cooles Teil, kriegt man damit auch Premiere rein?
Nein im Ernst, schaut super aus in seiner schlichten Schönheit! Fototechnisch hab ich nichts auszusetzen, der Aufbau ist durch die Motivgruppe gut gelungen und ne leicht modrige Stimmung entsteht auch durch den passenden HG!
Noch ne Frage: Kann das sein, dass die auch aus blankem Lehmboden wachsen? So hab ich nämlich im letzten Herbst sehr viele (ähnliche ) Wesen in einer Tongrube gefunden. Oder ist das dann ne andere Art?
LG Jürgen
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Beitragvon Andreas » 9. Feb 2008, 12:05

@Jürgen: Soweit ich weiß, sind Judasohren an Holz gebunden. Ich würde also eher darauf tippen, dass Du da eine andere Art gefunden hast. Bilder hast Du nicht zufällig gemacht?

Gruß Andreas
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Beitragvon fr4nz » 9. Feb 2008, 12:21

Hallo Andreas,

Sehr schön geworden die Sat-Schüsseln.
In typischer Andereas-Qualität.
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Beitragvon Jürgen Fischer » 10. Feb 2008, 00:08

Hi Andreas, hab tatsächlich ein Foto gemacht, weil ich in der Tongrube Heuschrecken und Spinnen kartiere, allerdings nur ein Dokubild. Stell das mal kurz bei dir ein, wenn du nichts dagegen hast, wenn du es angeschaut hast, löschen wir es sofort wieder! Ich hab`s auch benannt, weiß allerdings nicht ob ich damit richtig liege. Bei genauerer Betrachtung schauts auch etwas anders aus als deine eher kreisrunden!
LG Jürgen
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Belichtungszeit:
Blende:
ISO:
Beleuchtung:
Bildausschnitt ca.:
Stativ:
Seedorf September 07 Kastanienbrauner Becherling PF 717.jpg (210.22 KiB) 734 mal betrachtet
Seedorf September 07 Kastanienbrauner Becherling PF 717.jpg
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Beitragvon Andreas » 10. Feb 2008, 00:41

@Jürgen: Vielen Dank für das Bild. Mit dem Kastanienbraunen Becherling könntest Du durchaus Recht haben. Ob der allerdings auf Lehmboden wächst, weiß ich nicht. Es könnte aber auch sein, dass unter dem Lehm Holzreste oder anderen organische Substanzen vergraben sind.

Gruß Andreas
PS: Von mir aus musst Du das Bild nicht löschen. Sonst weiß ja keiner, worüber wir uns hier unterhalten haben.
Im Zweifel entscheide man sich für das Richtige.

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Beitragvon bachprinz1 » 10. Feb 2008, 02:40

Hallo Andreas, wieder ein sehr schönes Pilzbild von Dir - wie kriegst Du eigentlich immer diese wunderbaren Farben hin ? Wenn ich Judasohren finde, was selten genug geschieht, sehen die auf den Bilder immer so "vermatscht" aus ... ich glaub, da muss ich noch was üben :-).
immer gut Licht und wenig Wind ...

Dieter
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Beitragvon Jürgen Fischer » 10. Feb 2008, 10:21

Danke für die Aufklärung Andreas! Das mit den vergrabenen Holzresten glaub ich eher nicht, da diese Pilzart in der Tongrube an sehr vielen Stellen aus dem nackten Boden herauswächst. Allerdings waren immer junge Kiefern in der Nähe. Irgendwo muss der Pilz ja seine Nährstoffe herkriegen. Ich werd mir das bei meinem nächsten Besuch in der Grube nochmal anschauen!
Gut, dann lass ich es erst mal drin, wenn es dich nicht stört, wird es andere auch nicht stören!
LG Jürgen
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