leider habe ich deinen Kommentar erst heute bemerkt
Nein intüren fotografiere ich nicht
Die Bilder wurden im Freien gemacht, weil sie im Haus viel zu schnell schmelzen würden.
Sie schmilzen auch im Freien, wenn wie hier die Temperaturen nur knapp unter Null Grad sind.
Die Trägerplatte, also die CD sollte wenigstens einige Minuten im Schnee stecken,
um abzukühlen, sonst schmilzen die Kristalle weg/an bevor du durch den Sucher gucken kannst.
Die Taschenlampe bringt Wärme auch darf man nicht in Richtung des Kristalles atmen.
Eigentlich muss man sich sehr gut vorbereiten aber da es nur selten diese Möglichkeit gibt,
zumindest in diesem Winter, bin ich nie vorbereitet. Man sieht zufällig die Möglichkeit und wenn man Zeit hat,
dann nimmt man die Chance war. So auch in diesem Falle. Mit zittriger Hand, zu warm und eigentlich schon zu dunkel,
sind dann doch ein paar nette Fotos entstanden. Das geht mit Vorbereitung viel besser und es sollte knackig kalt sein.
Schneesterne sind, wenn sie denn mal einzeln und nicht als Flocke fallen, einfacher zu fotografieren,
weil man sie gut separieren kann und sie nur zweidimensional sind bzw. platt.
Reifkristalle wachsen auch in die Tiefe und lassen sich schlecht separieren, weil alle miteinander "verwachsen" sind.
Eine feine Pinzette könnte hilfreich sein und oder ein feiner Pinsel.
Wenn man sich vorbereiten kann, dann würde ich ein Kühlpad als Unterlage aus der Tiefkühltruhe mitführen,
dann schmelzen sie nicht so leicht und die Kristallkannten bleiben scharf und sind nicht so rund,
wie auf meinen Fotos
Viele Grüße
Sven




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