im Moor explodiert die Natur geradezu, nachdem sich die Sonne nach 2 Wochen Pause wieder blicken ließ. Schon am letzten WE hatte ich mit Frank den Massenschlupf der Libellen beobachtet und war in dieser Woche gleich dreimal vor Ort, um v. a. Libellen zu fotografieren. Dort zeigten sich auch immer die Grünen Zipfelfalter. Natürlich erst, wenn es warm genug war, sodass die Brüder schwer aktiv um die Büsche flatterten. Und obwohl Frank am Feiertag jedes Blatt umgedreht hatte, war ruhend keiner zu finden. Ähnlich auch gestern.
Nachdem alle Libellen von vorn und hinten fotografiert waren, habe ich mir die kleinen grünen Kollegen nochmal angesehen und ein paar (natürlich unbrauchbare) Freihandbilder gemacht. Einer ließ sich irgendwann auf dem Boden nieder und blieb nach mehreren Abschattungsversuchen endlich sitzen. Ich habe dann angefangen, ihn mit aufgelegter Kamera zu fotografieren. Das war aber nur semi- erfolgreich, weil er nur ins Bild kam, wenn ich meine Taschentücherpackung und das Portemonnaie unter die Kamera legte. Als Bohnensackersatz völlig unbrauchbar. Der Beschwerdebrief an Tempo ist unterwegs. Allerdings warf die Kamera genug Schatten auf den Falter, sodass ich es wagte, das Stativ zu holen. So konnte ich ein paar brauchbare Stacks machen und am Ende kletterte er auch noch auf einen winzigen Ansitz.
Ich lege mal ein Making- of dazu. Wer sich fragt, warum ich einen Zollstock mitnehme: Das ist die patentierte Halterung, mit der aus dem handelsüblichen Regen- ein Windschirm wird.








