Mein „lieber“ Provider hat die DSL Geschwindigkeit in meinem Wohngebiet verbessert – seitdem habe ich konstante 0 Mbit.
Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um eine Cladonia polydactyla.
Mit ein wenig Glück muss ich heute auch ein letztes Mal „wahrscheinlich ist es eine“ schreiben, denn in ein paar Tagen ist meine Ausstattung zur chemischen Bestimmung endlich vorhanden. Die chemische Bestimmung erfolgt mittels Reagenzien und kleiner Proben von den Flechten. Dazu wird einer kleiner Tropfen von den jeweiligen Reagenzien auf die Probe geben und beobachtet, wie sich die Flüssigkeit verfärbt. Die Farbreaktion bzw. ihre Kombination ist, neben der optischen Bestimmung und dem Habitat, ein ganz wesentliches Indiz für die zuverlässigere Bestimmung der Art. Zur Anwendung kommen Kaliumlauge, Natriumhypoclorit und para-Phenylendiamin.
Für die Art, die ich heute vermute, müsste die Reaktion auf K und P negativ sein. Allerdings wäre sie es für die andere in Frage kommende Art, die Cladonia floerkeana, auch K und P negativ. Tja…nichts ist halt richtig eindeutig. Hier hilft dann noch der Becher bei der Unterscheidung, denn der ist m.E. für eine floerkeana zu deutlich ausgeprägt. Hmm…vielleicht schreibe ich doch noch einmal wieder „wahrscheinlich“.
Ich hoffe Euch gefällt dieses Foto! Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Viele Grüße,
Marcus









